{"id":181,"date":"2015-10-30T00:00:56","date_gmt":"2015-10-29T23:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/?p=181"},"modified":"2018-10-24T21:33:16","modified_gmt":"2018-10-24T19:33:16","slug":"181","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/2015\/10\/30\/181\/","title":{"rendered":"Italien 2015 &#8211; Link Campus"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8211; von Christoph Bischoff<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h1>Ankunft in Rom<\/h1>\n<p>Am Donnerstag, 08.10 sind Vitalij und ich mit Ryanair vom Flughafen Frankfurt (Hahn) nach Rom (Ciampino) geflogen. Der Flug startete&nbsp;gegen 8 Uhr, weshalb der Tag sich etwas anstrengend gestaltete :D.<\/p>\n<p>Die Buchung sowie der Check-in waren wirklich einfach, vorausgesetzt man beachtet bei Ryanair die n\u00f6tigsten Punkte (nicht zu viel Gep\u00e4ck, unbedingt online Check-in usw.). Wir sind von kuscheligen 10 Grad am Hahn in gef\u00fchlte 30 Grad nach Rom geflogen. Der Flug war in Ordnung, eben Ryanair :). Im Flugzeug selbst kommt man sich zwar wie auf einer \u201eKirmes\u201c vor (Werbung, Haufenweise Artikel die verkauft werden, man kann Lose kaufen und Geld gewinnen), aber mit Kopfh\u00f6rern im Ohr ist das kein Problem.<\/p>\n<div id=\"gallery-1\" class=\"gallery galleryid-13 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail\">\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/img-20151008-wa0002\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMG-20151008-WA0002-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/img-20151008-wa0004\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMG-20151008-WA0004-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/imag0214\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0214-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/imag0218\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0218-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/imag0219-3\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG02192-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<\/div>\n<p>Die Uni hat uns f\u00fcr den ersten Monat ein Hotel sowie einen Fahrer zum Hotel organisiert. Als wir in Rom ankamen, wartete der&nbsp;Fahrer&nbsp;schon auf uns um uns f\u00fcr 30\u20ac pro Person ins Hotel zu bringen. Hier durften wir auch direkt miterleben, wie das Fahrverhalten der Italiener ist. Ich denke, das d\u00fcrfte den meisten bekannt sein. Prinzipiell sind Verkehrsregeln hier Empfehlungen. So fahren Autos kreuz und quer und vor allem Motorr\u00e4der (hier eigentlich nur gro\u00dfe Roller) genie\u00dfen es den Standstreifen zu nutzen und zwischen den Autos herzufahren. Als Motorradfahrer (mein Bruder w\u00fcrde mich auslachen solange wie ich nicht mehr auf einem&nbsp;richtigen Motorrad sa\u00df) kann ich sagen, dass ich hier aber definitiv nicht fahren wollte \u2013 Unf\u00e4lle sind vorprogrammiert! Nichtsdestotrotz werden Rettungskr\u00e4fte recht Problemlos von den Autofahrern durchgelassen.<\/p>\n<p>Am Hotel angekommen wartete schon eine Mitarbeiterin der Uni (Guilia) auf uns. Mit ihr hatten wir bisher den meisten Kontakt vor der Abreise aufgrund der Wohnungssuche. Das Hotel ist, nunja, akzeptabel f\u00fcr ca. 1 Monat. Es kostet uns 460\u20ac und daf\u00fcr bekommen wir: sich abl\u00f6sende Tapeten, farblich intensive und gro\u00dfe Flecken auf St\u00fchlen sowie Vorh\u00e4ngen, ein paar schwarze Flecken in der Duschbadewanne im Bad, ein Fenster das sich nicht \u00f6ffnen l\u00e4sst und einen doch sehr gro\u00dfen und leeren Balkon :). Alles in allem ist das sicher f\u00fcr einen Studenten eine L\u00f6sung, die f\u00fcr 3 Wochen akzeptabel ist. Sie half uns beim Check-in und den n\u00f6tigsten Dingen im Hotel. Danach ging es mit ihrer Hilfe weiter Richtung Bahnhof \u201eTirbutana\u201c&nbsp;um eine&nbsp;Monatskarte f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel in Rom zu kaufen (btw. die Kosten hier nur 35\u20ac! Warum geht das nicht auch in Koblenz???). Danach ging es direkt weiter an die Uni.<\/p>\n<div id=\"gallery-2\" class=\"gallery galleryid-13 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail\">\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/img-20151008-wa0032\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMG-20151008-WA0032-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon portrait\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/img-20151008-wa0039\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMG-20151008-WA0039-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/img-20151008-wa0030\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMG-20151008-WA0030-150x150.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<\/div>\n<p>Die Uni ist nat\u00fcrlich nicht mit Koblenz vergleichbar. Wer die Uni in Koblenz kennt: Die gesamte Uni wirkt erst einmal so gro\u00df wie das A-Geb\u00e4ude. Guila hat uns erstmal alle Leute aus dem \u201eInternational Office\u201c vorgestellt. Die Leute sind alle unglaublich nett und hilfsbereit. Gl\u00fccklicherweise bedeutet \u201eInternational Office\u201c auch, dass alle Englisch sprechen. Der ein oder andere Italiener nat\u00fcrlich mit mehr oder weniger Akzent. Nat\u00fcrlich habe ich im Vorfeld angefangen italienisch zu lernen aber meine Sprachkenntnisse reichen noch nicht aus um eine einfache Konversation zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Nachdem wir erstmal alle Personen des Office kennen gelernt hatten, haben wir uns ein Mittagessen in der Mensa geholt. Man darf sich nicht die Mensa wie in Koblenz vorstellen. Sie sitzt im Keller der Uni und \u201eversorgt\u201c&nbsp;die Uni sowie die angrenzende Grundschule. Dementsprechend gut ist das Essen (die Kinder sollen ja was gutes bekommen)! Im Grunde gibt es ein \u201eMenu 1\u201c f\u00fcr 8\u20ac und ein \u201eMenu 2\u201c f\u00fcr 6\u20ac. Das zweite Men\u00fc besteht aus einem Hauptgericht, einer&nbsp;Beilage&nbsp;(z.B. Kartoffeln, Gem\u00fcse etc.), Br\u00f6tchen und einem 0,5L Wasser. Sollte man kein ganzes Men\u00fc essen wollen, k\u00f6nnen die einzelnen Gerichte auch normal gekauft werden.<\/p>\n<p><a class=\"cboxElement\" href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMG-20151009-WA0011.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-48\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMG-20151009-WA0011-300x170.jpeg\" alt=\"IMG-20151009-WA0011\" width=\"300\" height=\"170\"><\/a><\/p>\n<p>Nun, nachdem wir in der Uni soweit alles gekl\u00e4rt haben, sind Vita und ich erst einmal etwas zu essen und trinken kaufen gegangen und ab zur\u00fcck ins Hotel. Alles ohne italienisch nat\u00fcrlich relativ problemlos. Wobei es schon ganz gut ist zumindest zu wissen wie man \u201eGuten Tag\u201c und \u201eDanke\u201c sagt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel haben wir uns auch direkt mal aufgemacht die Umgebung zu erkunden. Dank des Monatstickets k\u00f6nnten wir relativ entspannt mit der Metro durch die Gegend fahren und sind so schlie\u00dflich beim \u201eKolosseum\u201c gelandet. Ach, das Hotel bietet einen Shuttel-Service vom Hotel zur n\u00e4chsten Metro-Station \u201ePietralatra\u201c an. Das ist recht bequem, da die Haltestelle f\u00fcr den Bus der zur Metro-Station f\u00e4hrt ca. 10 Minuten entfernt ist und der Bus selbst auch allerh\u00f6chstens alle 15 Minuten f\u00e4hrt. Der Shuttle-Service ist in Ordnung. Der Fahrer war am ersten Tag eher unfreundlich (das hat sich aber schnell gebessert), die Sitze sind beim Bremsen verrutscht aber immerhin kamen wir bisher immer an :).<\/p>\n<p>Am Kolosseum ankommen bietet sich in Rom nat\u00fcrlich das \u00fcbliche Bild, wie man es aus vielen Gro\u00dfst\u00e4dten wie bspw. Barcelona kennt. \u00dcber all waren \u201eStra\u00dfenh\u00e4ndler\u201c und verkauften \u201eSelfie-Stangen\u201c, T\u00fccher oder eben irgendwelchen Kram. Hier vorneweg: die Stra\u00dfenh\u00e4ndler beherrschen unglaublich gut das Prinzip auf eine neue Nachfrage aufgrund von ver\u00e4nderten Bed\u00fcrfnissen zu reagieren. Bspw. haben die unendlich schnell Regenschirme im Verkauf sobald es anf\u00e4ngt zu regnen. Ich habe den Eindruck, dass das eine Kunst f\u00fcr sich ist!<\/p>\n<div id=\"gallery-3\" class=\"gallery galleryid-13 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail\">\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/11\/ankunft-in-rom-2\/img-20151008-wa0049\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMG-20151008-WA0049-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/20151009052038\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/20151009052038-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<\/div>\n<p>Fazit des Tages: Rom ist eine sehr sch\u00f6ne&nbsp;Stadt, die Uni macht einen wirklich guten Eindruck, ich freue mich auf die Wohnung!<\/p>\n<h1 class=\"entry-title\">Codeci Fiscale und Essen im Hotel<\/h1>\n<p>Ich muss zugeben, dass die N\u00e4chte im Hotel besser sind als erwartet. Nat\u00fcrlich ist es dort etwas lauter wenn Spanier, Italiener, Deutsche etc. pp aufeinander treffen, nichtsdestotrotz lie\u00df es sich auf den tollen Betten wunderbar schlafen.<\/p>\n<p>Nach unserer Ankunft stand erst einmal auf dem Programm das sogenannte \u201eCodeci Fiscale\u201c zu beantragen. Das ist eine Nummer die jeder Italiener bei seiner Geburt erh\u00e4lt (oder eben beispielsweise Studenten) und die man f\u00fcr alles m\u00f6gliche ben\u00f6tigt. Z.b. um Konten zu er\u00f6ffnen, Mietvertr\u00e4ge abzuschlie\u00dfen oder beim Kauf einer italienischen Simkarte. Dank Giulia, unserer Retterin, Anf\u00fchrerin und treue Begleiterin der LCU (Link Campus University) haben wir den Weg zum n\u00f6tigen Amt gefunden. Etwas au\u00dferhalb von Rom gelegen konnten wir so auch einmal einen ersten Blick auf die Vororte Roms werfen. Giulia hatte bereits im Vorfeld abgekl\u00e4rt was wir alles ben\u00f6tigen und hat uns beim Amt \u201eangemeldet\u201c. Ab da sollte man diese Nummer immer bei sich tragen.<\/p>\n<p>Nach einem Mittagessen in der Uni haben wir dann mal ein etwas gr\u00f6\u00dferes Kaufhaus (vergleichbar mit dem Globus in Koblenz) aufgesucht und uns einen Sandwich-Toaster gekauft, damit wir auf dem Hotel auch mal etwas \u201ewarmes\u201c essen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem haben wir uns dort einen Wasserkocher besorgt, damit es morgens endlich einen (instant) Kaffee geben kann. Der Kaffee in Italien ist leider wirklich gar nicht meins. Bestellt man hier einen Kaffee erh\u00e4lt man einen Espresso. Prinzipiell ist es auch m\u00f6glich bspw. einen Latte Macchiato zu bestellen, aber einen Kaffee in einer gro\u00dfen Tasse gibt es hier einfach nicht. Die Art und Weise wie wir Kaffee trinken hat Giulia doch etwas entsetzt. Zus\u00e4tzlich haben wir nat\u00fcrlich noch zwei Tassen und L\u00f6ffel mitgenommen um uns im Hotel etwas einzurichten.<\/p>\n<h1>Sightseeing<\/h1>\n<p>Wie es sich nat\u00fcrlich geh\u00f6rt, haben wir uns dann auch mal aufgemacht Sehensw\u00fcrdigkeiten von Rom anzusehen. Als erstens stand der Vatikan auf dem Plan (f\u00fcr mich als evangelischer Bischof nat\u00fcrlich enorm wichtig!). Gl\u00fccklicherweise war ich auf Regen vorbereitet, Vitalij nicht. Jedoch konnte man an wirklich jeder Metro und Stra\u00dfenecke pl\u00f6tzlich H\u00e4ndler mit Schirmen finden. Geschickt auf Italienisch verhandelt \u201edieci euro.\u201c , \u201ecinque euro\u201c, \u201esette euro\u201c und der riesen Schirm war f\u00fcr 7\u20ac gekauft.<\/p>\n<p>Am Vatikan angekommen waren wir doch etwas von der riesen Schlange am Eingang trotz des schlechten Wetters \u00fcberrascht. Wir haben uns nat\u00fcrlich vorbildlich ganz hinten angestellt und kamen so in 5 Minuten rein. Nach der Sicherheitskontrolle (ja, genau die, wie im Flughafen) ging es direkt ab zur Kuppel des Petersdoms. Man hatte die Wahl zwischen 600 Stufen gehen, oder Aufzug + 300 Stufen gehen. Als sportbewusste und gesunde Studenten ging es dann 600 Stufen (f\u00fcr 6\u20ac) aufw\u00e4rts. Zugegeben, der Anfang war relativ einfach jedoch sollte man zum Ende hin 1. keine zu breiten Schultern haben (es wird wirklich eng) 2. definitiv nicht klaustrophobisch veranlagt sein und 3. auch eine gewisse Beweglichkeit aufweisen, denn beim ganz&nbsp;IN die Kuppel wird es ziemlich Schr\u00e4g (wortw\u00f6rtlich!). Aber der Blick, sowohl in den Dom sowie etwas weiter oben auf Rom, entsch\u00e4digt alles. Der Weg von der Kuppel hinunter gestaltete sich deutlich einfacher.<\/p>\n<div id=\"gallery-1\" class=\"gallery galleryid-58 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail\">\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0231-2\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG02311-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0235\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0235-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0239\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0239-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0251\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0251-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0253\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0253-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0257\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0257-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0260\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0260-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<\/div>\n<p>Nach dieser Anstrengung haben wir uns \u00fcberlegt etwas zu essen zu gehen. In meinem Reisef\u00fchrer 100% Rom (hier Werbung: ich kann die 100% Reihe an Reisef\u00fchrern wirklich nur empfehlen) wurden wir auf das Studentenviertel San Lorenzo aufmerksam. Dort sollten vor allem viele Bars angesiedelt sein. Wie von einem Studentenviertel nat\u00fcrlich nicht anders erwartet, ist der Anblick der Lokalit\u00e4ten von au\u00dfen etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Uns ist aber ein \u201eRestaurant\u201c aufgefallen namens Cinquecento50 (also 50 50), welches innen besonders gut aussah und auf eine Empfehlung von \u201eTripadvisor\u201c hinwies. Hier am Rande, Giulia hat uns auch gesagt, dass wir auf Tripadvisor schauen sollen, was in Rom empfohlen wird. Im Restaurant selbst \u201ehingen\u201c an der Wand zur Begr\u00fc\u00dfung drei Vespas (also drei Roller). Wir setzten&nbsp;uns hin, bekamen die bisher geilste Pizza in Rom (zugegeben, waren erst zwei, aber die Pizza war wirklich super), tranken ein Hanfbier und Cocktails. Wie f\u00fcr ein Studentenviertel \u00fcblich haben wir auf dem R\u00fcckweg auch gewisse Angebote auf der Stra\u00dfe erhalten, auf die ich an dieser Stelle am besten nicht eingehe ;).<\/p>\n<p>Einen Tag sp\u00e4ter zogen wir etwas planlos durch Rom. Immerhin muss man bedenken, dass wir insgesamt 6 Monate Zeit haben alles zu sehen. Wir entschieden uns dann zum Trevi-Brunnen zu fahren. Leider war dieser durch Glasscheiben abgesperrt. Au\u00dferdem mussten wir auch auf das Wasser verzichten, durften aber nat\u00fcrlich das ganze Geld sehen, was die Leute interessanterweise immer ins Wasser werfen. Wir haben danach die r\u00f6mische Altstadt auf uns wirken lassen und sind einfach querfeldein gegangen. Man erh\u00e4lt hier schon ein \u00fcberragendes Bild von Rom mit all seinen H\u00e4usern, Balkonen und vor allem Terrassen. Mal wieder ein Einschub: auf dem Weg vom Petersdom zum Essen haben wir eine Terrasse eines Hauses gesehen, auf der sogar eine kleine B\u00fchne f\u00fcr eine Band aufgebaut war. Rom, das Bild hier ist echt \u00fcberragend. Sry Koblenz, aber Rom ist wirklich tausendmal sch\u00f6ner! Nachdem wir uns noch einen Kaffee und Vita eine S\u00fc\u00dfigkeit in einer Tripadvisor-Empfehlung geg\u00f6nnt haben besuchten wir die \u201eBacab Bar\u201c. Sehr empfehlenswert. Dort erh\u00e4lt man Schnick-Schnack zum Kaufen (bspw. Handtaschen, ein Schal, Teekannen\u2026.) aber auch sehr gute Cocktails (ich h\u00f6r mal auf zu erw\u00e4hnen wenn wir etwas \u00fcber Tripadvisor gefunden haben).<\/p>\n<p>Inzwischen ist es Montag und wir wieder auf dem&nbsp;Weg uns Rom anzuschauen. Wir sind wieder zum Kolosseum gefahren, dieses mal haben wir uns jedoch entschieden es von innen anzusehen. Interessant ist, dass man mit seinem Ausweis bis 25 Jahre in allen Museen in Rom kosteng\u00fcnstig reinkommt (anstelle von 12,50\u20ac haben wir nur 7,50\u20ac bezahlt). Das Wetter hat uns super unterst\u00fctzt (ca. 28 Grad mit Sonnenschein). Die Karte des Kolosseums gilt sogar f\u00fcr das Forum Roma, jedoch haben wir uns entschieden dort sp\u00e4ter noch einmal vorbeizuschauen.<\/p>\n<div id=\"gallery-2\" class=\"gallery galleryid-58 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail\">\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0305\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" src=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/wp-content\/uploads\/sites\/28\/2015\/10\/IMAG0305-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<\/figure>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon landscape\"><a href=\"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~intfb4\/rom-bischoffc\/2015\/10\/15\/sightseeing\/imag0304\/\" rel=\"attachment\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-thumbnail 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Mit dieser Karte ist es m\u00f6glich uns 1. als Studenten auszuweisen 2. erhalten wir damit viele Verg\u00fcnstigungen (Studenten, nat\u00fcrlich vorzugsweise in Bars und Clubs) und 3. haben wir die M\u00f6glichkeit an Veranstaltungen des ESN teilzunehmen. Die Veranstaltungen reichen von Parties bis hinzu Ausfl\u00fcgen aller Art. Das Office in dem wir diese Karte bekamen, liegt jedoch in einer Fakult\u00e4t der La Sapienza Uni. Also haben wir uns wieder einmal auf den Weg dorthin gemacht um den riesigen Campus mit seinen unz\u00e4hligen Studenten zu sehen oder die vielen Stra\u00dfenh\u00e4ndler beim Verkauf von technologischen Produkten zu beobachten. Das B\u00fcro des ESN hat nach italienischem Standard&nbsp;1 Stunde sp\u00e4ter als geplant er\u00f6ffnet, jedoch verlief sonst alles reibungslos.<\/p>\n<h1 class=\"entry-title\">Endliches mobiles Internet und das italienische B\u00fcrgeramt<\/h1>\n<p>Ein Auslandssemester stellt einen nat\u00fcrlich vor sehr viele Herausforderungen. Zum einen eine (vermutlich) fremde Stadt sowie eine doch eher fremde Sprache au\u00dferdem ist der Kontakt zur Heimat auch etwas schwieriger. Dank des Internets und Smartphones ist jedoch keins davon mehr ein gro\u00dfes Problem. Fremde Stadt? Google Maps sagt mir wo ich bin, wie ich weiterkomme (insbesondere mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln), was in meiner Umgebung ist. Fremde Sprache? Mit der richtigen App auf dem Handy bekomme ich alles \u00fcbersetzt. Kontakt nachhause? Dank WhatsApp und Skype im Grunde kostenlos und wirklich einfach. Das funktioniert auch alles super, solange ich eben eine Internetverbindung habe (ja ich wei\u00df, es gibt auch offline W\u00f6rterb\u00fccher). Da mein Anbieter BASE irgendwie nicht so ganz wusste ob ich +3\u20ac meinen Vertrag in Rom weiter nutzen kann (bei Vodafone sind es +5\u20ac), bin ich nach Rom ohne mobiles Internet sowie Roaming-Geb\u00fchren beim Telefonieren und SMS schreiben gekommen. Recherchiert man aber etwas oder unterh\u00e4lt sich mit Studenten vor Ort bemerkt man schnell, dass es in Italien unglaublich gute Angebote gibt. Kurzum: Giulia (mal wieder) half mir dabei vor Ort eine Simkarte mit italienischer Nummer bei dem Anbieter Tre zu kaufen. Mein \u201eVertrag\u201c: keine Mindeslaufzeit, keine K\u00fcndungsfrist, pay what you use, die Karte selbst kostete mich 5\u20ac und meine gebuchte Option beinhaltet 3 Gb LTE f\u00fcr 5\u20ac im Monat. Und 5\u20ac mehr im Monat f\u00fcr 3Gb LTE ist durchaus zu verkraften. Also ich kann wirklich nur empfehlen, dass man sich am besten vorher informiert, wie die Angebote im Ausland sind. Vor allem in Italien lohnt es wirklich gar nicht, seinen Vertrag von Deutschland mitzunehmen und f\u00fcr weniger Leistung sogar noch draufzuzahlen. Hilfreich war es aber nat\u00fcrlich, dass wir eine Italienerin dabei hatten, da das Englisch des Verk\u00e4ufers eher so lala war. Au\u00dferdem konnte sie mich auch darauf aufmerksam machen, dass man vielleicht einen Tag l\u00e4nger wartet bevor man die Karte nutzt, da es wohl \u00f6fters Probleme gibt, bei der Buchung von Tarifen in Italien. Hat aber am Ende alles super geklappt!<\/p>\n<p>Einen Tag sp\u00e4ter ging es f\u00fcr uns zum B\u00fcrgeramt. Wir fuhren zusammen mit Giulia (ja da fragt man sich, ob sie nicht irgendwann genervt ist von uns???) zum B\u00fcrgeramt, das f\u00fcr den Bezirk zust\u00e4ndig ist, in dem sich unser Hotel befindet. Bis auf ein paar kleine Schwierigkeiten (der Busfahrer lie\u00df uns 20 Minuten im leeren Bus sitzen bis er uns sagte wir m\u00fcssten einen anderen nehmen) verlief die Fahrt dorthin reibungslos. Bei der Ankunft konnten wir auch unsere inzwischen erworbenen F\u00e4higkeiten als Italiener zeigen und haben uns gekonnt durch eine Baustelle, \u00fcber eine Schnellstra\u00dfe und auf die andere Seite bewegt. Hab ich bereits erw\u00e4hnt, dass Italiener gehen wann und wie sie wollen? Ampeln sind prinzipiell Empfehlungen (sowohl f\u00fcr Motorr\u00e4der wie auch f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger) und eine Stra\u00dfe ist daf\u00fcr da um auf ihr schnell vor einem Auto r\u00fcberzurennen. Zebrastreifen haben hier \u00fcbrigens scheinbar keine Bedeutung. Zumindest wei\u00df ich noch nicht, warum hier welche sind. Vielleicht zur Verbesserung des Stadtbildes, denn an einem Zebrastreifen h\u00e4lt echt kein Auto an.<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude des Amtes sah nett ausgedr\u00fcckt wirklich heruntergekommen aus. Drinnen war es noch schlimmer. Nachdem wir endlich verstanden haben, wie man an einen Mitarbeiter kommt, haben Vitalij und ich auch die Chance bekommen Giulia in einem langen Gespr\u00e4ch mit der Sachbearbeiterin zu erleben. Dank unseren Englisch-, Franz\u00f6sisch- und Spanischkenntnissen konnten wir selbst dem Gespr\u00e4ch etwas folgen (also wenn man Mimik + Gestik + ein Wort zusammenbringt). Am Ende war es so, dass sich Erasmus-Studenten in der Regel nicht in Rom melden (m\u00fcssen). Au\u00dferdem, ist das ohne geregelte Unterkunft (ja, wir sind ja immer noch zu zweit im Hotel) nicht m\u00f6glich. Wir haben drei Monate Zeit um uns zu melden, jedoch ist noch nicht ganz klar ob wir das ben\u00f6tigen. Prinzipiell w\u00e4re das nur wichtig, sollten wir z.B. ein Konto bei einer Bank er\u00f6ffnen wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; von Christoph Bischoff<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":185,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-181","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=181"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/181\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":538,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/181\/revisions\/538"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/media\/185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/auslandsstudium\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}