{"id":2290,"date":"2018-03-31T10:42:02","date_gmt":"2018-03-31T08:42:02","guid":{"rendered":"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~digitalmedia\/?p=2290"},"modified":"2025-06-19T13:46:25","modified_gmt":"2025-06-19T11:46:25","slug":"zickvr-3d-fresken-rekonstruktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/2018\/03\/31\/zickvr-3d-fresken-rekonstruktion\/","title":{"rendered":"&#8222;Zick VR&#8220; Fresken-Rekonstruktion im Winter 2017\/18"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/Thronsaal_Opener1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2295\" style=\"width:512px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/Thronsaal_Opener1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/Thronsaal_Opener1-225x300.jpg 225w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/Thronsaal_Opener1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/Thronsaal_Opener1-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/Thronsaal_Opener1-800x1067.jpg 800w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/Thronsaal_Opener1.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Digitale 3D Rekonstruktion und VR Visualisierung der Deckenmalereien von Januarius Zick im Koblenzer Schloss und in Schloss Engers.<\/strong><\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit dem Mittelrhein Museum in Koblenz entwickeln die Studierenden eine VR Visualisierung der Freskenmalerien von Januarius Zick. Ziel der 3D Rekonstruktion ist es, die zerst\u00f6rten oder nur eingeschr\u00e4nkt zug\u00e4nglichen Wandmalereien von Januarius Zick in den Barockschl\u00f6ssern Koblenz und Engers unter Ber\u00fccksichtigung ihrer architektonischen Einbettung zu dokumentieren und in einem interaktiv erkundbaren Virtual Reality (VR) Ambiente wiederzubeleben, um sie so kritischen Er\u00f6rterungen und einer breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglichig zu machen.<\/p>\n<p>Dabei entscheiden Quellen- und Datenlage ma\u00dfgeblich \u00fcber den Rekonstruktionsprozess. Das Kurf\u00fcrstliche Schloss in Koblenz wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerst\u00f6rt. Beim Wiederaufbau Anfang der 1950er Jahre wurde die Raumsituation neu aufgefasst und die fr\u00fchere Ausstattung des Audienzsaals und des Paradeschlafzimmers nicht wiederhergestellt. Schloss Engers hingegen ist weitgehend erhalten, wenngleich im heutigen Zustand historisch \u00fcberformt und zahlreichen Restaurierungen unterworfen. Aus den verschiedenen Situationen in Koblenz und Engers resultieren unterschiedliche Strategien f\u00fcr die erste Projektphase: die computergest\u00fctzte 3D Rekonstruktion.<\/p>\n<p>In Ermangelung empirischer Daten steht bei der 3D Rekonstruktion der R\u00e4ume und Fresken im Koblenzer Schloss eine umf\u00e4ngliche Archivarbeit im Vordergrund: das Heben und Erschlie\u00dfen historischer Quellen und Materialien unterschiedlicher Provenienz sowie deren Auswertung und Interpretation durch die fachlichen Experten. Vom Zustand vor der Zerst\u00f6rung zeugen nur wenige fotografische Schwarzwei\u00dfaufnahmen, die die Raumsituation des Audienzsaals ausschnitthaft und in \u00fcberwiegend minderer Qualit\u00e4t dokumentieren. Die eigentlichen Deckenmalereien von Januarius Zick wurden noch kurz vor deren Zerst\u00f6rung in den Jahren 1943\/44 qualitativ hochwertig auf einem der ersten Farbfilme dokumentiert. Aus der Entwurfs- und Bauphase des Schlosses sind zudem architektonische Pl\u00e4ne und Entwurfszeichnungen \u00fcberliefert, die \u2013 gleichsam vage \u2013 weiteren Aufschluss \u00fcber die Raumsituation geben. Die 3D-Rekonstruktion der R\u00e4ume im Koblenzer Schloss st\u00fctzt sich in der Folge im wesentlichen auf die Pl\u00e4ne und Entwurfszeichnungen der unterschiedlichen Bau- und Umbauphasen. Die Geometrie des Audienzsaals und des Schlafzimmers wird dabei unter Verwendung von Blender \u2013 einer frei zug\u00e4nglichen 3D Software \u2013 manuell am Rechner rekonstruiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2344 aligncenter\" src=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/SchlafzimmerVR2.png\" alt=\"\" width=\"463\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/SchlafzimmerVR2.png 1892w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/SchlafzimmerVR2-300x215.png 300w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/SchlafzimmerVR2-1024x735.png 1024w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/SchlafzimmerVR2-768x551.png 768w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/SchlafzimmerVR2-1536x1102.png 1536w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/SchlafzimmerVR2-800x574.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><\/p>\n<p>Die Formensprache und damit auch die Rekonstruktion des Spiegelsaals in Schloss Engers ist weitaus komplexer als die der Repr\u00e4sentationsr\u00e4ume im Koblenzer Schloss. Insbesondere die ausgepr\u00e4gte barocke Formensprache der Architektur und deren umfangreiche Ornamentik lassen eine h\u00e4ndisch ausgef\u00fchrte 3D Rekonstruktion als unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig aufw\u00e4ndig erscheinen. Da die R\u00e4ume und ihre Ausstattung heute weitgehend unver\u00e4ndert existieren, bietet sich alternativ eine photofotogrammetrische 3D Rekonstruktion an. Dazu werden die zu rekonstruierenden Objekte in einem ersten Schritt umfassend und mehransichtig fotografiert. Aus der Vielzahl fotografischer Aufnahmen wird im n\u00e4chsten Schritt unter Verwendung spezieller Algorithmen eine 3D Punktewolke errechnet und diese in einem weiteren Schritt in ein koh\u00e4rentes 3D Objekt umgewandelt, das weiteren Verwendungen zugef\u00fchrt werden kann. Da der Prozess der rechnergest\u00fctzten 3D Rekonstruktion nur bedingt pr\u00e4zise 3D Modelle erzeugt, ist auch hier eine manuelle \u00dcberarbeitung notwendig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2341 aligncenter\" src=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/AfterWorkArt.jpg\" alt=\"\" width=\"461\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/AfterWorkArt.jpg 1024w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/AfterWorkArt-300x200.jpg 300w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/AfterWorkArt-768x512.jpg 768w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/03\/AfterWorkArt-800x534.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><\/p>\n<p>Die dreidimensionalen Modelle werden im weiteren Projektverlauf unterschiedlichen Verwendungen zugef\u00fchrt und als sinnlich erlebbare Raumsimulationen vergleichenden Studien unterzogen. Ein besonders hoher Grad der Immersion, also der Eindruck der aktiven Teilhabe am Geschehen, wird durch den Einsatz sogenannter VR-Brillen erzielt. Der Zielsetzung folgend, dem Betrachter einen m\u00f6glichst wahrnehmungsnahen Eindruck der raumgreifenden Wandmalereien zu vermitteln, wurde im aktuellen Projekt der Ansatz eines frei begehbaren Ambientes im Ma\u00dfstab 1:1 auf Basis der Unreal Engine entwickelt.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die Zick-Aussttellung &#8222;Das Erbe der V\u00e4ter&#8220; entwickelte VR-Installation ist heute fester Bestandteil der Dauerausstellung des Mittelrheinmuseums in Koblenz.<\/p>\n<p>Das Projekt wurde durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2291 aligncenter\" src=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/fresken-1.png\" alt=\"\" width=\"1666\" height=\"841\" srcset=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/fresken-1.png 1666w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/fresken-1-300x151.png 300w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/fresken-1-1024x517.png 1024w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/fresken-1-768x388.png 768w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/fresken-1-1536x775.png 1536w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2018\/07\/fresken-1-800x404.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1666px) 100vw, 1666px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale 3D Rekonstruktion und VR Visualisierung der Deckenmalereien von Januarius Zick im Koblenzer Schloss und in Schloss Engers. 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