{"id":2805,"date":"2020-10-07T12:14:00","date_gmt":"2020-10-07T10:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/userpages.uni-koblenz.de\/~digitalmedia\/?p=2805"},"modified":"2020-10-07T12:14:00","modified_gmt":"2020-10-07T10:14:00","slug":"theater-trifft-vr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/2020\/10\/07\/theater-trifft-vr\/","title":{"rendered":"Theater trifft VR &#8211; OS im Sommer 2020"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2021\/10\/TtrifftVR.jpg\" alt=\"Theater trifft VR\" class=\"wp-image-2806\" style=\"width:316px;height:316px\" width=\"316\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2021\/10\/TtrifftVR.jpg 300w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2021\/10\/TtrifftVR-150x150.jpg 150w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/digitalmedia\/wp-content\/uploads\/sites\/226\/2021\/10\/TtrifftVR-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In Zusammenarbeit mit dem Mittelrhein-Museum und dem Theater Koblenz haben die Studierenden im vergangenen Semester einen 360\u00b0 Film konzipiert und abgedreht. Die erarbeiteten Materialien werden nun im Sommersemester 2020 zu einer interaktiven Virtual Reality-Anwendung weiterentwickelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des Projektes ist es, die Zuschauerinnen und Zuschauer mitten ins B\u00fchnengeschehen zu versetzen. Diese gemeinhin verwehrte Perspektive pr\u00e4sentiert das Theater auf eine v\u00f6llig neue Weise. Die eigens daf\u00fcr geschaffene Inszenierung zeigt nicht nur die szenischen M\u00f6glichkeiten des Theaters, sondern auch die allt\u00e4glichen Abl\u00e4ufe, die im Hintergund der Auff\u00fchrungen stattfinden. Gleichzeitig werden bewusst die Grenzen des Realen in der virtuellen Welt erweitert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der 360\u00b0 Film ist ein relativ junges Medium und birgt neue Herausforderungen, sowohl bei der Inszenierung, der Planung und Durchf\u00fchrung der Dreharbeiten als auch in der Postproduktion. So kann die Blickrichtung nicht wie beim konventionellen Film durch die Wahl des Bildausschnittes vorgegeben werden. Zudem ist es durch das omnidirektionale Blickfeld&nbsp;nicht m\u00f6glich, dass sich Mitglieder der Crew oder auch die Regie in Sichtweite der Action aufhalten. Die anfallenden Datenmengen sind ebenfalls enorm: deshalb ist das st\u00e4ndige Austauschen von Speicherkarten am Set notwendig, hierbei wurden neben den Leuten am Set noch zus\u00e4tzlich zwei Personen zur \u00dcbertragung und Sicherung der Daten abgestellt, um einen reibungslosen Ablauf zu erm\u00f6glichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Postproduktion selbst m\u00fcssen zun\u00e4chst die sechs \u00fcberlappenden Perspektiven der sph\u00e4rischen Kamera zu einem Bild kombiniert werden. Die Stitching Software erzeugt hierzu ein \u00e4quirektangul\u00e4r projiziertes 360\u00b0 Bild, das sich bei Wiedergabe zur\u00fcck auf eine Kugel projizieren l\u00e4sst. Durch die stark \u00fcberlappenden Blickwinkel l\u00e4sst sich jede Raumrichtung durch den Nodalpunkt von mindestens zwei Kameras betrachten, hierdurch wird das Erzeugen eines omnidirektionalen Stereobildes m\u00f6glich, das dann als Bildpaar gespeichert wird. In einer Anaglyphansicht ist die Disparit\u00e4t anhand der Farbr\u00e4nder gut zu erkennen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"gmedia_gallery amron_module is_bot\" id=\"GmediaGallery_154\" data-gmid=\"154\" data-module=\"amron\"><script type=\"text\/javascript\">\n\t(function() {\n\t\tthis['GmediaGallery_154'] = {\n\t\t\t'settings':{\"collectionThumbRecomendedWidth\":\"260\",\"collectionPreloaderColor\":\"333333\",\"linkTargetWindow\":\"_blank\",\"thumbSpacing\":\"10\",\"tagsFilter\":\"0\",\"tagCloudAll\":\"\",\"tagCloudTextColor\":\"rgba(0, 0, 0, 1)\",\"tagCloudTextColorOver\":\"rgba(255,255, 255, 1)\",\"tagCloudBgColor\":\"rgba(211, 211, 211, 1)\",\"tagCloudBgColorOver\":\"rgba(11, 11, 11, 1)\",\"collectionThumbHoverColor\":\"rgba(0, 0, 0, .7)\",\"collectionThumbContentBGColor\":\"rgba(245,245,245,1)\",\"collectionThumbTitleShow\":\"0\",\"collectionThumbTitleColor\":\"rgba(0,0,0,1)\",\"collectionThumbFontSize\":\"18\",\"collectionThumbDescriptionShow\":\"0\",\"collectionThumbDescriptionColor\":\"rgba(0,0,0,1)\",\"collectionThumbDescriptionFontSize\":\"15\",\"collectionReadMoreButtonLabel\":\"Read More\",\"collectionReadMoreButtonLabelColor\":\"rgba(255, 255, 255, 1)\",\"collectionReadMoreButtonBGColor\":\"rgba(0, 0, 0, 1)\",\"collectionReadMoreButtonLabelColorHover\":\"rgba(0, 0, 0, 1)\",\"collectionReadMoreButtonBGColorHover\":\"rgba(235,235,235,1)\",\"modaBgColor\":\"rgba(0,0,0,0.9)\",\"modalInfoBoxBgColor\":\"rgba(255,255,255,1)\",\"modalInfoBoxTitleTextColor\":\"000000\",\"modalInfoBoxTextColor\":\"333333\",\"infoBarCountersEnable\":\"0\",\"infoBarDateInfoEnable\":\"0\",\"lightBoxEnable\":\"1\",\"sliderPreloaderColor\":\"ffffff\",\"sliderBgColor\":\"rgba(0,0,0,0.8)\",\"sliderHeaderFooterBgColor\":\"000000\",\"sliderNavigationColor\":\"rgba(0,0,0,1)\",\"sliderNavigationIconColor\":\"rgba(255,255,255,1)\",\"sliderNavigationColorOver\":\"rgba(255,255,255,1)\",\"sliderNavigationIconColorOver\":\"rgba(0,0,0,1)\",\"sliderItemTitleFontSize\":\"24\",\"sliderItemTitleTextColor\":\"ffffff\",\"sliderThumbBarEnable\":\"0\",\"sliderThumbBarHoverColor\":\"ffffff\",\"sliderThumbSubMenuBackgroundColor\":\"rgba(0,0,0,1)\",\"sliderThumbSubMenuBackgroundColorOver\":\"rgba(255,255,255,1)\",\"sliderThumbSubMenuIconColor\":\"rgba(255,255,255,1)\",\"sliderThumbSubMenuIconHoverColor\":\"rgba(0,0,0,1)\",\"sliderInfoEnable\":\"1\",\"sliderItemDownload\":\"1\",\"sliderItemDiscuss\":\"1\",\"sliderSocialShareEnabled\":\"1\",\"sliderLikesEnabled\":\"1\",\"customCSS\":\"\",\"module_url\":\"https:\\\/\\\/wp.uni-koblenz.de\\\/digitalmedia\\\/wp-content\\\/plugins\\\/grand-media\\\/module\\\/amron\",\"license\":\"\",\"post_url\":\"https:\\\/\\\/wp.uni-koblenz.de\\\/digitalmedia\\\/wp-json\\\/wp\\\/v2\\\/posts\\\/2805\"},\n\t\t\t'appQuery':{\"orderby\":\"custom\",\"order\":\"ASC\",\"album__in\":\"153\",\"albums_order\":\"name\",\"status\":[\"publish\"],\"limit\":100},\n\t\t\t'appApi':\"https:\\\/\\\/wp.uni-koblenz.de\\\/digitalmedia\\\/?gmedia-app=1&gmappversion=4&gmmodule=1\",\n\t\t\t'appInfo':{\"name\":\"2020_TheaterTrifftVR_2\",\"description\":\"\"}};\n\t})();\n<\/script>\n<\/div>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine ung\u00fcnstige Wechselwirkung zwischen der vorhandenen LED-Beleuchtung und der Kamera kam es in einigen Bildbereichen zu Flackern. Wir beheben dies durch selektive zeitliche Gl\u00e4ttung. Ein anderes unvermeidbares Problem birgt das Stativ der Kamera, welches im Bild am unteren Rand sichtbar ist. Durch h\u00e4ndische Retusche musste hier der Boden an die jeweilige Lichtsituation angepasst, rekonstruiert und in das Video eingesetzt werden. In einzelnen F\u00e4llen tritt durch den Stitchingprozess zus\u00e4tzlich eine vertikale Disparit\u00e4t zwischen den Stereobildern auf. Diese lie\u00dfe sich durch eine Gitterentzerrung beheben. Weitere entstehende Artefakte wurden mit aus den Kameraufnahmen gewonnenen Bildmaterialien abgedeckt. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Einarbeiten digitaler Animationen wurde der Innenraum des Theaters photogrammetrisch erfasst und rekonstruiert. Dadurch lassen sich die Kamera und animierte Elemente korrekt im Raum verorten, wie zum Beispiel unsere Laserstrahlen, die \u00fcber den Boden fegen.&nbsp;Auch f\u00fcr digitale Set Erweiterungen waren wir uns nicht zu Schade, mithilfe eines Greenscreens ist in diese Szene ein komplett im Computer entstandenes stereoskopisches Szenenbild eingearbeitet.&nbsp;Unsere einleitende Kamerafahrt ist ebenfalls virtuell entstanden und bricht bewusst die Geometrie der Szene auf. Umgesetzt wurde sie durch das Projizieren sph\u00e4rischer Bilder auf statische Kugeln und eine animierte virtuelle Kamera.&nbsp;Nach einer Farbkorrektur wurde das Filmmaterial als Echtzeitgrafik in der Unreal Engine zu einem interaktiven Programm f\u00fcr eine VR-Brille kombiniert, das es den Zuschauer:innen an einigen Stellen erlaubt, direkt in das Geschehen einzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Zusammenarbeit mit dem Mittelrhein-Museum und dem Theater Koblenz haben die Studierenden im vergangenen Semester einen 360\u00b0 Film konzipiert und abgedreht. Die erarbeiteten Materialien werden nun im Sommersemester 2020 zu einer interaktiven Virtual Reality-Anwendung weiterentwickelt. Ziel des Projektes ist es, die Zuschauerinnen und Zuschauer mitten ins B\u00fchnengeschehen zu versetzen. 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