Erstsemesterinformation Bildungswissenschaften (Lehramt)

Mikadoplatz, Universität Koblenz
Mikadoplatz, Universität Koblenz (Foto: Jens Geilich)

Herzlich Willkommen an der Universität Koblenz

Bereits zum vier­ten Mal in Folge star­ten wir in ein Semester unter beson­de­ren Umständen. Die COVID-19-Pandemie zwingt uns dazu, die Einführungs- und Informationsveranstaltungen, sowie einen Teil der Lehre nicht in Präsenz, son­dern wei­test­ge­hend online, sprich: digi­tal anbie­ten und durch­füh­ren zu müssen.

Wie im letz­ten Semester wer­de ich die Informationen auf die­ser Homepage durch das Angebot von digi­ta­len Sprechstunden flankieren.

ACHTUNG: Es han­delt sich hier um Informationen für Studierende bzw. Erstsemester am Campus in Koblenz.

Digitale Sprechstunden für Erstsemester im Fach Bildungswissenschaften (WiSe 2021/22)

Im Wintersemester 2021/22 bie­te ich an vier Terminen digi­ta­le Sprechstunden für Erstsemester im Fach Bildungswissenschaften an:

  • Dienstag, 19. Oktober 2021 von 10:00 bis 12:00 Uhr (alle Plätze sind schon besetzt)
  • Zusatztermin: Mittwoch, 20. Oktober 2021 von 14:00 bis 16:00 Uhr (alle Plätze sind schon besetzt)
  • Donnerstag, 21. Oktober 2021 von 14:00 bis 16:00 Uhr (alle Plätze sind schon besetzt)
  • Freitag, 22. Oktober 2021 von 10:00 bis 12:00 Uhr (alle Plätze sind schon besetzt)

Es gibt nur noch ver­ein­zel­te Restplätze. Wenn Sie noch an einer Sprechstunden teil­neh­men möch­ten, schrei­ben Sie mir eine Mail und nen­nen Sie mir bit­te den Termin, an wel­chem Sie teil­neh­men könnten.

Wenn Sie sich ange­mel­det haben und doch nicht an der Sprechstunde teil­neh­men kön­nen oder möch­ten, mel­den Sie sich bit­te wie­der ab. Dafür schrei­ben Sie bit­te eine kur­ze Email. Nur so kann ich die­se Plätze für Ihre Kommiliton:innen wie­der frei­ge­ben. Danke!

Das Fach Bildungswissenschaften im lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang

Im lehr­amts­be­zo­ge­nen Bachelorstudiengang stu­die­ren Sie Ihre bei­den Fächer plus das Fach Bildungswissenschaften. Während sich dies für alle unter Ihnen, die sich für das Lehramt an Gymnasien, Realschule Plus und Berufsbildende Schulen ent­schie­den haben oder noch ent­schei­den wer­den, über alle sechs Semester Regelstudienzeit erstreckt, endet ide­al­ty­pisch das Studium der bei­den Fächer und des Fachs Bildungswissenschaften für alle, die sich für die Grundschule ent­schie­den haben, nach dem vier­ten Semester und Sie wech­seln ab dem fünf­ten Semester in das Fach Grundschulbildung. In der fol­gen­den Abbildung aus der Informationsbroschüre des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) ist dies sche­ma­tisch dargestellt:

Struktur des Lehramtsstudiums (BA)
Struktur des Lehramtsstudiums (BA) (Quelle: Informationsbroschüre des ZfL)

Sollten Sie es bis zum Ende des vier­ten Semesters nicht geschafft haben, das Fach Bildungswissenschaften abzu­schlie­ßen, kön­nen Sie es auch ab dem fünf­ten Semester par­al­lel zum Fach Grundschulbildung wei­ter stu­die­ren und spä­ter abschließen.

Die Module des Fachs Bildungswissenschaften (BA)

Das Fach Bildungswissenschaften im Bachelor „besteht” aus ins­ge­samt vier Modulen:

  • Modul 1: Sozialisation, Erziehung, Bildung
    300h Workload | 10 LP | Dauer: 2 Sem. | Studiensem.: 1–2
  • Modul 2: Didaktik, Methodik, Kommunikation und Medien
    360h Workload | 12 LP | Dauer: 2 Sem. | Studiensem.: 1–2
  • Modul 3: Diagnostik, Heterogenität, Differenzierung und Inklusion
    240h Workload | 8 LP | Dauer: 2 Sem. | Studiensem.: ab 3. Sem.
  • Modul 4: Erziehung und Bildung im Kindesalter
    360h Workload | 12 LP | Dauer: 2 Sem. | Studiensem.: ab 3. Sem.

Von die­sen vier Modulen müs­sen Sie drei bele­gen und stu­die­ren. Welche Module Sie genau bele­gen und stu­die­ren müs­sen, hängt davon ab, für wel­chen Schultyp Sie sich ent­schie­den haben oder noch ent­schei­den werden.

Schulformen: Gymnasium, Realschule Plus, Berufsbildende Schulen

Wenn Sie sich für die Schulform Gymnasium, Realschule Plus oder Berufsbildende Schulen ent­schie­den haben bzw. noch ent­schei­den wer­den, dann müs­sen Sie die Module

  • Modul 1: Sozialisation, Erziehung, Bildung
  • Modul 2: Didaktik, Methodik, Kommunikation und Medien
  • Modul 3: Diagnostik, Heterogenität, Differenzierung und Inklusion

des Fachs Bildungswissenschaften in Ihrem lehr­amts­be­zo­ge­nen Bachelorstudiengang stu­die­ren und belegen.

Schulform: Grundschule

Wenn Sie sich für die Schulform Grundschule ent­schie­den haben bzw. noch ent­schei­den wer­den, dann müs­sen Sie die Module

  • Modul 1: Sozialisation, Erziehung, Bildung
  • Modul 2: Didaktik, Methodik, Kommunikation und Medien
  • Modul 4: Erziehung und Bildung im Kindesalter

des Fachs Bildungswissenschaften in Ihrem lehr­amts­be­zo­ge­nen Bachelorstudiengang stu­die­ren und belegen.

Stundenplan für das Fach Bildungswissenschaften (BA)

Bevor ich zu den Vorgaben und Empfehlungen zur Stundenplanerstellung für das ers­te Fachsemester Bildungswissenschaften kom­me und Ihnen im Anschluss einen ide­al­ty­pi­schen Studienverlaufsplan vor­stel­le, möch­te ich noch zwei wich­ti­ge Bemerkungen voranschicken.

Ein „Währungsrechner” zur Orientierung

Die wich­tigs­te „Währung” in Ihrem bzw. für Ihr Studium sind Leistungspunkte. Die Umrechnung von Leistungspunkten zu Workload (Arbeitsaufwand), der in Stunden gemes­sen wird, kann Ihnen zur Orientierung für die Stundenplanerstellung dienen.

Sie erhal­ten für 30 Stunden auf­ge­wen­de­ten Workload einen Leistungspunkt. Schauen wir zunächst auf Ihr Bachelorstudium ins­ge­samt, so ergibt sich fol­gen­de Umrechnung:

  • 180 LP x 30 h = 5400 h
  • 5400 h / 6 Semester = 900 h/Sem. = 30 LP/Sem.

Schauen wir nun nur auf das Fach Bildungswissenschaften in Ihrem Bachelorstudium und zunächst auf alle, die die Schultypen Gymnasium, Realschule Plus oder Berufsbildende Schulen gewählt haben bzw. noch wählen:

  • 10 LP (Modul 1) + 12 LP (Modul 2) + 8 LP (Modul 3) = 30 LP = 900 h
  • 900 h / 6 Semester = 150 h/Sem.

Für alle von Ihnen, die sich für die Grundschule ent­schie­den haben bzw. noch ent­schei­den wer­den, sieht die Rechnung wie folgt aus:

  • 10 LP (Modul 1) + 12 LP (Modul 2) + 12 LP (Modul 4) = 34 LP = 1020 h
  • 1020 h / 6 Semester = 170 h/Sem.

Dies heißt also, dass Sie mit 150 bzw. 170 Stunden Workload pro Fachsemester im Fach Bildungswissenschaften voll im „Soll” lie­gen wür­den. Behalten Sie sich die­se bei­den Orientierungswerte mal im Hinterkopf; ich wer­de dar­auf zurück kommen.

Der Unterschied zwischen Kontaktzeit und Selbststudium

Zu jedem Teilmodul müs­sen Sie ein zuge­hö­ri­ge Lehrveranstaltung bele­gen und besu­chen. Leistungspunkte bekom­men Sie aber nicht nur für den Besuch von Lehrveranstaltungen. Im Modulhandbuch wird zwi­schen „Kontaktzeit” und „Selbststudium” unterschieden.

Kontaktzeit ist die Zeit, die Sie in einer Lehrveranstaltung ver­brin­gen. Sie wird in Semesterwochenstunden (SWS) gemes­sen, wobei eine SWS nicht eine Zeitstunde von 60 Minuten, son­dern von 45 Minuten umfasst. Dabei gilt die Umrechnungsformel: 2 SWS = 30 h = 1 LP.

Selbststudium ist die Zeit, die Sie außer­halb einer Lehrveranstaltung, aber in Bezug zu ihr bzw. dem jewei­li­gen (Teil-)Modul auf­wen­den, um bspw. eine Lehrveranstaltung vor- oder nach­zu­ar­bei­ten, Studienleistungen anzu­fer­ti­gen, für Prüfungen zu ler­nen etc. 

Für die Stundenplanerstellung ist es nun wich­tig, dass Sie nicht nur mit der Kontaktzeit kal­ku­lie­ren, son­dern immer auch das zuge­hö­ri­ge Selbststudium mit einbeziehen.

Die Module, Teilmodule bzw. Veranstaltungen für das erste Semester Bildungswissenschaften

Für den Stundenplan in Ihrem ers­ten Fachsemester Bildungswissenschaften kom­men aus­schließ­lich Lehrveranstaltungen aus den Modulen 1 und 2 in Betracht. Zur Belegung von bzw. Anmeldung zu Lehrveranstaltungen über KLIPS wer­de ich wei­ter unten noch wich­ti­ge Anmerkungen machen.

Modul 1: Sozialisation, Erziehung, Bildung

Das Modul 1 umfasst ins­ge­samt vier Teilmodule:

  • 1.1 Pädagogische Grundbegriffe
    (eine Vorlesung mit 1 SWS plus 15 h Selbststudium)
  • 1.2 Erziehungs- und Bildungstheorien
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 60 h Selbststudium)
  • 1.3 Kindheit und Jugend im bio­gra­fi­schen Kontext
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 60 h Selbststudium)
  • 1.4 Medienbildung
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 60 h Selbststudium)

Das Modul wird ide­al­ty­pisch im zwei­ten Fachsemester mit einer Modulabschlussprüfung (Klausur) abge­schlos­sen. Zuvor müs­sen alle Teilmodule stu­diert wor­den und in Teilmodul 1.4 eine Studienleistung erbracht wor­den sein (mehr zu den Modulabschlussprüfungen wei­ter unten). Eine orga­ni­sa­to­ri­sche Besonderheit mit Blick auf die Modulabschlussprüfung in Modul 1 ist, dass die Modulabschlussklausur in den Seminaren zu den Teilmodulen 1.2 und 1.3 ange­bo­ten wird. Dementsprechend müs­sen Sie sich für Ihren Stundenplan des zwei­ten (!) Fachsemesters ent­we­der das Teilmodul 1.2 oder 1.3 auf­spa­ren. In jedem Fall bedeu­tet die­se orga­ni­sa­to­ri­sche Besonderheit nicht, dass Sie nur über die Inhalte des jewei­li­gen Seminars geprüft wer­den wür­den. Prüfungsrelevant ist (immer) der Inhalt des gesam­ten Moduls.

Für den Stundenplan des ers­ten Fachsemesters wird emp­foh­len, die Vorlesung zum Teilmodul 1.1 zu bele­gen und zu stu­die­ren. Darüber hin­aus kön­nen Sie ein wei­te­res Seminar aus den Teilmodulen 1.2 oder 1.3 oder 1.4 im ers­ten Fachsemester besuchen.

Modul 2: Didaktik, Methodik, Kommunikation und Medien

Das Modul 2 umfasst ins­ge­samt vier Teilmodule:

  • 2.1 Theorie und Praxis des Unterrichts
    (eine Vorlesung mit 2 SWS plus 30 h Selbststudium)
  • 2.2 Gestaltung von Lernumgebungen
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 60 h Selbststudium)
  • 2.3 Kommunikation und Interaktion im Unterricht
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 90 h Selbststudium)
  • 2.4 Heterogenität
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 60 h Selbststudium)

Das Modul wird ide­al­ty­pisch im zwei­ten Fachsemester mit einer Modulabschlussprüfung (Klausur) abge­schlos­sen. Zuvor müs­sen alle Teilmodule stu­diert wor­den und in Teilmodul 2.2 oder 2.3 oder 2.4 eine Studienleistung erbracht wor­den sein.

Sie müs­sen (!) im ers­ten Fachsemester die Vorlesung zu 2.1 und ein Seminar zu 2.2 bele­gen und stu­die­ren. Die wei­te­ren Module 2.3 und 2.4 kön­nen Sie erst ab dem zwei­ten Fachsemester und nach dem ers­ten Orientierungspraktikum belegen.

Die „restlichen” Module (ab dem dritten Fachsemester)

Die Module 3 und 4 des Fachs Bildungswissenschaften spie­len bei der Stundenplanerstellung für das ers­te Fachsemester kei­ne Rolle. Diese bei­den Module kön­nen Sie frü­hes­tens ab dem drit­ten Fachsemester bele­gen und stu­die­ren. Trotzdem sol­len bei­de hier kurz vor­ge­stellt wer­den, denn es gibt eine Besonderheit, die ich Ihnen erläu­tern möchte.

Modul 3: Diagnostik, Heterogenität, Differenzierung und Inklusion

Das Modul 3 müs­sen Sie nur stu­die­ren und frü­hes­tens ab dem drit­ten Fachsemester bele­gen, wenn Sie sich für die Schultypen Gymnasium, Realschule Plus oder Berufsbildende Schulen ent­schie­den haben und umfasst im Pflichteil:

  • 3.1 Pädagogische Psychologie
    (eine Vorlesung mit 2 SWS plus 30 h Selbststudium)
  • 3.2 Soziale Diagnostik
    (eine Vorlesung mit 2 SWS plus 30 h Selbststudium)

Diesen Pflichtteil müs­sen Sie bele­gen und stu­die­ren. Entweder in 3.1 oder in 3.2 müs­sen Sie dann eine Studienleistung erbrin­gen. Dann folgt der Wahlpflichtbereich, von dem Sie sich einen aus­wäh­len, um dort das Modul auch abzuschließen:

  • 3.3.1 Entwicklung, Lernen, Diagnostik und Förderung
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 90 h Selbststudium)
  • 3.3.2 Soziale Probleme, Inklusion und Exklusion
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 90 h Selbststudium)

In dem von Ihnen gewähl­ten Wahlpflichtbereich schlie­ßen Sie das Modul mit einer Modulabschlussprüfung in Form einer Hausarbeit ab. Ein Tipp: Treffen Sie die Entscheidung für einen der bei­den Wahlpflichtbereiche nicht „aus dem Bauch her­aus”, son­dern erst nach­dem Sie die bei­den Vorlesungen aus dem Pflichtbereich besucht haben. Dann tref­fen Sie eine infor­mier­te Entscheidung.

Modul 4: Erziehung und Bildung im Kindesalter

Das Modul 4 müs­sen Sie nur stu­die­ren und frü­hes­tens ab dem drit­ten Fachsemester bele­gen, wenn Sie sich für die Grundschule ent­schie­den haben und umfasst im Pflichteil:

  • 4.1 Theorien und Konzepte grund­le­gen­der Bildung im Kindesalter
    (eine Vorlesung mit 2 SWS plus 90 h Selbststudium)
  • 4.2 Entwicklungspsychologie des Kindesalters
    (eine Vorlesung mit 2 SWS plus 30 h Selbststudium)
  • 4.3 Soziale Diagnostik
    (eine Vorlesung mit 2 SWS plus 30 h Selbststudium)

Diesen Pflichtteil müs­sen Sie bele­gen und stu­die­ren. Entweder in 4.1 oder in 4.2 oder in 4.3 müs­sen Sie dann eine Studienleistung erbrin­gen. Dann folgt der Wahlpflichtbereich, von dem Sie sich einen aus­wäh­len, um dort das Modul auch abzuschließen:

  • 4.4.1 Kindliche Erfahrungs- und Bildungsräume, Übergänge
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 90 h Selbststudium)
  • 4.4.2 Lernen und Entwicklung
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 90 h Selbststudium)
  • 4.4.3 Kindheit, Familie und Schule
    (ein Seminar mit 2 SWS plus 90 h Selbststudium)

In dem von Ihnen gewähl­ten Wahlpflichtbereich schlie­ßen Sie das Modul mit einer Modulabschlussprüfung in Form einer Hausarbeit ab. Ein Tipp: Treffen Sie die Entscheidung für einen der drei Wahlpflichtbereiche nicht „aus dem Bauch her­aus”, son­dern erst nach­dem Sie die drei Vorlesungen aus dem Pflichtbereich besucht haben. Dann tref­fen Sie eine infor­mier­te Entscheidung.

Ein idealtypischer Studienverlaufsplan

Fasst man nun alle ver­bind­li­chen Bestimmungen und Empfehlungen zusam­men, so erhält man einen ide­al­ty­pi­schen Studienverlaufsplan. Für das Fach Bildungswissenschaften im Bachelorstudiengang sieht die­ser wie folgt aus (zur Vergrößerung klicken):

Idealtypischer Studienverlaufsplan BiWi BA
Idealtypischer Studienverlaufsplan Bildungswissenschaften (BA)

Die bei­den Teilmodule 2.1 und 2.2, die Sie in Ihrem ers­ten Fachsemester bele­gen müs­sen, sind oran­ge her­vor­ge­ho­ben. Die Empfehlungen und Alternativen zur Belegung des Moduls 1 in Ihrem ers­ten und dann zwei­ten Fachsemester, sind eben­falls erfasst. Schließlich ist dar­ge­stellt, dass die Module 3 und 4 erst ab dem drit­ten Fachsemester belegt wer­den kön­nen. Die grün her­vor­ge­ho­be­nen Felder sol­len sym­bo­li­sie­ren, dass die Module im Fach Bildungswissenschaften ide­al­ty­pisch zwar in zwei auf­ein­an­der fol­gen­den Semestern stu­diert und abge­schlos­sen wer­den kön­nen, dies aber unse­rer­seits kei­ne Vorschrift ist. Sollten Sie für ein Modul mehr Zeit benö­ti­gen, dann kön­nen Sie sich die­se auch nehmen. 

Unsere Erfahrungen zei­gen, dass die meis­ten Studierenden das Fach Bildungswissenschaften dicht an die­sem ide­al­ty­pi­schen Studienverlauf ent­lang stu­die­ren. Dabei sind unse­rer­seits eher ent­schleu­ni­gen­de, brem­sen­de Hinweise nötig. Erinnern Sie sich noch an die 150 bzw. 170 Stunden Workload pro Semester im Fach Bildungswissenschaften? Wenn Sie sich dar­an ori­en­tie­ren (und hier sind Kontaktzeit und Selbststudium zusam­men­ge­fasst), dann lie­gen Sie „voll im Soll”, wenn Sie zum Beispiel für Ihr ers­tes Fachsemester „nur” die bei­den Pflichtteilmodule 2.1 und 2.2 sowie die Vorlesung zu 1.1 bele­gen und stu­die­ren.

Belegung von bzw. Anmeldung zu Lehrveranstaltungen über KLIPS

Sie müs­sen sich in KLIPS zu Lehrveranstaktungen anmel­den. In unse­rem Fachbereich gibt es dafür ein­heit­li­che Belegungsfristen, die i.d.R. zu Beginn eines Semesters star­ten und ein­schließ­lich Nachbelegungsfrist bis zum Ende der zwei­ten Vorlesungswoche dau­ern. Dabei kom­men ver­schie­de­ne Belegungsverfahren zum Einsatz.

Bei Vorlesungen folgt auf Ihre Anmeldung i.d.R. eine Zulassung. Das kann mal ein paar Tage dauern.

Bei eini­gen Seminaren kommt das soge­nann­te „Gruppenprioritätsverfahren” zum Einsatz, so auch in den Seminaren zu 1.2, 1.3, 1.4, und 2.2, also in Teilmodulen, die für Sie als Erstsemester rele­vant sind. Ziel die­ses Verfahrens ist, die Teilnehmer*innen mög­lichst gleich auf die unter­schied­li­chen Gruppen zu ver­tei­len und auch mög­lichst sicher­zu­stel­len, dass alle einen Platz bekom­men, die einen Platz benö­ti­gen. Hierfür sind wir auf Ihre Mithilfe ange­wie­sen, wes­halb es fol­gen­de ver­bind­lich Spielregeln gibt:

  • von der Möglichkeit, sich zu meh­re­ren alter­na­ti­ven Seminargruppen anzu­mel­den, muss Gebrauch gemacht wer­den. Ihre Flexibilität erhöht die Wahrscheinlichkeit einer zeit­na­hen Zulassung;
  • das Vergabeverfahren berück­sich­tigt neben der Priorität das Fachsemester und ver­gibt bevor­zugt an höhe­re Fachsemester. Wer einen Platz bekom­men hat mel­det sich bit­te nicht wie­der ab, um an einem spä­te­ren Vergabeverfahren erneut teil­zu­neh­men;
  • bei Verzicht auf einen Seminarplatz mel­den Sie sich unbe­dingt in KLIPS ab, damit frei wer­den­de Plätze an Kommiliton*innen ver­ge­ben wer­den können.

In der Praxis sieht das dann so aus, dass Sie zu Seminaren, die die­ses Gruppenprioritätsverfahren ein­set­zen, meh­re­re alter­na­ti­ve Gruppen mit unter­schied­li­chen Terminen fin­den. Sie bean­tra­gen bit­te bei mög­lichst vie­len die­ser Gruppen, zu denen Sie ter­min­lich kön­nen, einen Platz und ver­ge­ben dabei Prioritäten (dabei hat „1” eine höhe­re Priorität als „2” usw.). Zu fest defi­nier­ten Zeitpunkten, die Ihnen im Beschreibungstext bekannt gege­ben wer­den, wird ein auto­ma­ti­sier­tes Vergabeverfahren aus­ge­löst. Während die­ser Vergabe sind kei­ne wei­te­ren Anmeldungen mög­lich. I.d.R. fin­den meh­re­re Durchläufe der Platzvergabe statt. Zwischendurch sind Anmeldungen mög­lich. Sofern Sie noch kei­nen Platz zuge­wie­sen bekom­men haben, kön­nen Sie dann in wei­te­ren Gruppen einen Platz beantragen.

Bei den Seminaren bzw. Seminargruppen zu Teilmodul 2.2 kön­nen Sie sicher sein, dass Sie am Ende einen Platz haben wer­den, denn schließ­lich han­delt es sich um ein Pflichtmodul für Erstsemester. In den Seminaren bzw. Seminargruppen zu 1.2, 1.3 und 1.4 sieht das ein biss­chen anders aus, wenn es mehr Bewerber:innen als Plätze gibt. Hier kommt die bevor­zug­te Vergabe an höhe­re Fachsemester zum Tragen, da es sich dabei zumeist um Kommiliton:innen han­delt, die den Platz unbe­dingt benö­ti­gen, da sie an der Prüfung teil­neh­men möch­ten. Was Ihnen viel­leicht jetzt auf den ers­ten Blick als unge­recht vor­kom­men mag, kommt Ihnen selbst ab Ihrem zwei­ten Fachsemester aber zugute.

Modulabschlussprüfungen im Fach Bildungswissenschaften

Jedes Modul im Fach Bildungswissenschaften wird mit einer Modulabschlussprüfungen abge­schlos­sen. Im Fach Bildungswissenschaften müs­sen Sie in Ihrem ers­ten Fachsemester noch kei­ne Modulabschlussprüfung able­gen. Zwei Bemerkungen bzw. Hinweise möch­te ich Ihnen an die­ser Stelle aber schon ein­mal mit auf den Weg geben:

  1. Die Voraussetzung zur Teilnahme an einer Modulabschlussprüfung ist das erfolg­rei­che Studium aller Teilmodule und die Erbringung der Studienleistung in dem abzu­schlie­ßen­den Moduls
  2. Im Fachbereich 1: Bildungswissenschaften gel­ten ein­heit­li­che Anmeldefristen für Modulabschlussprüfungen:

    Für Prüfungen in Wintersemestern müs­sen Sie sich vom 01.12. bis 15.12. eines Jahres anmel­den; für Prüfungen in Sommersemestern beginnt die Anmeldefrist am 01.06. und endet am 15.06. eines Jahres. Nachmeldungen sind nicht möglich!

Sie mel­den sich in dem Semester zur Prüfung an, in wel­chem Sie an der Prüfung teil­neh­men möch­ten. Die Anmeldung erfolgt grund­sätz­lich und aus­schließ­lich in KLIPS. Sollten dabei tech­ni­sche Schwierigkeiten auf­tre­ten, wen­den Sie sich umge­hend und noch inner­halb der Anmeldefrist beim Hochschulprüfungsamt.

Modulhandbuch und Prüfungsordnung

Wichtige Dokumente für Ihr Studium sind das Modulhandbuch und die Prüfungsordnung. Ich emp­feh­le Ihnen, sich die­se her­un­ter­zu­la­den. In den Modulhandbüchern fin­den Sie Angaben zu den Inhalten, Qualifikationszielen, wer die/der zustän­di­ge Modulbeauftragte und somit Ansprechpartner:in für Ihre inhalt­li­chen Fragen ist etc.

Hier bekommen Sie Beratung und Support

Wenn Sie inhalt­li­che Fragen zu ein­zel­nen Modulen haben, sind die Modulbeauftragten die rich­ti­gen Ansprechpartner:innen. Fragen zu den Lehrveranstaltungen beant­wor­ten Ihnen ger­ne die zustän­di­gen Dozent:innen und für Ihre inhalt­li­chen sowie kon­kre­ten Fragen zu Prüfungen, haben die Prüfer:innen immer ein offe­nes Ohr für Sie.

Ich bin für alle studien- und prü­fungs­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Fragen Ihr Ansprechpartner und ste­he Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Hierzu habe ich für Sie nicht nur vie­le Informationen hier auf die­ser Homepage zusam­men­ge­stellt. Darüber hin­aus ste­he ich Ihnen via Email, tele­fo­nisch und – wenn es die Umstände wie­der zulas­sen – auch per­sön­lich in mei­nen Sprechstunden zur Verfügung.

Sollten Sie im Anschluss an die­se Informationen noch Fragen zur Studien- und/oder Prüfungsorganisation haben, so bie­te ich in die­sem Semester tele­fo­ni­sche und digi­ta­le Sprechstunden an.

Zum Schluss möch­te ich Ihnen auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs 1: Bildungswissenschaften einen erfolg­rei­chen Start in Ihr Studium wünschen.