{"id":1041,"date":"2022-09-28T18:01:21","date_gmt":"2022-09-28T16:01:21","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/?p=1041"},"modified":"2022-09-28T18:04:15","modified_gmt":"2022-09-28T16:04:15","slug":"rose-druck-gmbh-landau-eine-ausbildung-als-alternative-zum-studium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/2022\/09\/28\/rose-druck-gmbh-landau-eine-ausbildung-als-alternative-zum-studium\/","title":{"rendered":"Rose Druck GmbH Landau \u2013 eine Ausbildung als Alternative zum Studium?"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr Studierende sind Studienzweifel oft keine Seltenheit. Ob es um den gew\u00e4hlten Studiengang oder auch um das Studium als Lebensweg geht, im Laufe der Zeit kommt es durchaus zu Bedenken. Unsicherheiten bez\u00fcglich der Entscheidung f\u00fcr einen Werdegang sind normal und geh\u00f6ren dazu. Dennoch ist es wichtig, diese ernst zu nehmen und sich bewusst Gedanken dar\u00fcber zu machen, ob das Studium das richtige f\u00fcr einen ist oder ob eine Ausbildung eine bessere Alternative f\u00fcr die pers\u00f6nliche Weiterentwicklung und Zukunft sein k\u00f6nnte, wenn studieren nicht mehr kompatibel mit dem eigenen Entwicklungsprozess ist. In diesem Interview mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Linn Rose, Ausbilderin Regina R\u00f6sch und dem Auszubildenden Industriekaufmann im 2. Lehrjahr Alexander Friedrich (ehemaliger Student Wirtschaftsingenieurwesen und Lehramt) m\u00f6chten wir den Studierenden aufzeigen, welche Ausbildungsoptionen es in \u00a0diesem Unternehmen gibt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1042\" aria-describedby=\"caption-attachment-1042\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1042 size-medium\" src=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/wp-content\/uploads\/sites\/76\/2022\/09\/Rose-1-300x151.jpg\" alt=\"Firmengel\u00e4nde der Rose Druck GmbH\" width=\"300\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/wp-content\/uploads\/sites\/76\/2022\/09\/Rose-1-300x151.jpg 300w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/wp-content\/uploads\/sites\/76\/2022\/09\/Rose-1.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1042\" class=\"wp-caption-text\">Firmengel\u00e4nde der Rose Druck GmbH<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Wie w\u00fcrden Sie den Studierenden die Arbeit bei der Rose Druck GmbH beschreiben?<\/em><\/p>\n<p>Die Rose Druck GmbH ist eine seit 1848 familiengef\u00fchrte Tiefdruckerei mit aktuell 145 Mitarbeitern. Wir verarbeiten t\u00e4glich 165 Tonnen Papier an 3 Rotationsmaschinen. Wir bieten unseren Kunden einen flexiblen und individuellen Service, von Katalogen \u00fcber Zeitschriften bis hin zu Werbeeinlagen. Die Basis unseres Erfolgs ist gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Wir zeigen besonderes Interesse an Bewerber*innen f\u00fcr eine Ausbildung, die sich gegen ihr Studium und f\u00fcr eine engagierte Zusammenarbeit entscheiden.<\/p>\n<p>Der Arbeitsalltag gestaltet sich sehr abwechslungsreich und praxisorientiert. In der Ausbildung hat man einen Wechsel zwischen den theoretischen Inhalten in der Berufsschule und den praktischen Inhalten im Betrieb, so wie es das duale Ausbildungssystem in Deutschland vorsieht. Dadurch kann man jede Theorie konkret auf den eigenen Betrieb beziehen und somit auch besser verstehen. Andererseits helfen neu erlernte Inhalte im betrieblichen Alltag. Konkret unterst\u00fctzt man mit den einzelnen Arbeitsg\u00e4ngen Vorgesetzte und Abteilungen, welchen man zuarbeitet. Beispielsweise bearbeitet man in der Finanzbuchhaltung (FiBu) den kompletten Rechnungsverkehr.<\/p>\n<p>Als angehende\/r Industriekaufmann*frau durchl\u00e4uft man jede betriebswirtschaftliche Abteilung im Unternehmen. Man erh\u00e4lt vielseitige Aufgaben aus den Abteilungen, sowie von der Gesch\u00e4ftsleitung, wie zum Beispiel das Auswerten und Erstellen von Statistiken oder der Informationssammlung zu relevanten Themengebieten. Eigenst\u00e4ndiges Arbeiten f\u00f6rdert und fordert das Vertrauensverh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p><em>Welche Ausbildungen bieten Sie potentiellen Interessent*innen an?<\/em><\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Ausbildungsberufe bei Rose Druck sind: Industriekaufmann\/Industriekauffrau, Drucker*in beziehungsweise Medientechnologe\/Medientechnologin im Druck, Mediengestalter*in in Print &amp; Digital, Elektroniker*in f\u00fcr Betriebstechnik und Fachlagerist*in.<\/p>\n<p>F\u00fcr Studienabbrecher*innen kommt wohl am ehesten die Ausbildung des\/der Industriekaufmanns*frau, die durch alle Abteilungen geht, in Frage. Somit entwickelt sich \u00fcber die dreij\u00e4hrige Ausbildung ein umfassender Eindruck, um die eigenen W\u00fcnsche und Interessen bez\u00fcglich des Weiteren beruflichen Weges herauszukristallisieren.<\/p>\n<p><em>Was macht die Ausbildung bei Rose Druck zu einer Alternative zum Studium?<\/em><\/p>\n<p>Die Ausbildung bietet einen direkten Einstieg in den Berufsalltag. Man verdient direkt eigenes Geld, wird selbstst\u00e4ndiger, kann nach der Ausbildung schon mit Berufserfahrung aufwarten, gewinnt dadurch Einblick in Unternehmensstrukturen und wird Teil des deutschen Wirtschaftssystems.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem nehmen wir uns bei Rose Druck viel Zeit f\u00fcr die Auszubildenden und haben an jedem Werdegang pers\u00f6nliches Interesse. Wir sind gro\u00df genug, um am Wirtschaftsgeschehen teilzuhaben, aber klein genug, um uns individuell um jede\/n Mitarbeiter*in zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p><em>Was muss ein\/e Bewerber*in mitbringen, um in Ihr Unternehmen zu passen?<\/em><\/p>\n<p>Studienabbrecher*innen haben bei uns grunds\u00e4tzlich eine gute Basis f\u00fcr eine erfolgreiche Bewerbung. Unserer Erfahrung nach bringen Menschen, die ihr Studium abbrechen, h\u00e4ufig Lebenserfahrung und den Mut zu Entscheidungen mit.<\/p>\n<p>Eigenschaften, die wir in unserem Unternehmen sehr begr\u00fc\u00dfen. Durch den Blickwinkel, dass das Studium nicht der richtige pers\u00f6nliche Lebensweg ist, entsteht bei diesen Bewerber*innen eine Ernsthaftigkeit in der Ausbildung und bei der Arbeit im Team.<\/p>\n<p>In der Schulbildung fehlt die Orientierung \u00fcber m\u00f6gliche Zukunftsperspektiven. Bei Studienabbrechern ist diesbez\u00fcglich ein besserer \u00dcberblick \u00fcber die pers\u00f6nlichen Vorstellungen und F\u00e4higkeiten gegeben, sowie mehr \u00a0Motivation und Offenheit \u2013 und diese F\u00e4higkeiten sind f\u00fcr uns besonders relevant.<\/p>\n<p><em>Was sollte ein\/e Bewerber*in in einem Bewerbungsgespr\u00e4ch auf keinen Fall sagen?<\/em><\/p>\n<p>Uns w\u00fcrde es missfallen, wenn ein potenzieller Auszubildender Unentschlossenheit in seinen Antworten ausstrahlt. Ein\/e Bewerber*in sollte sich sicher sein, dass er\/sie die Ausbildung bei uns machen will und sich bewusst f\u00fcr uns (oder gegen uns) entscheiden. Gleichg\u00fcltigkeit dem Ablauf der Ausbildung und den Gegebenheiten gegen\u00fcber sollte nicht vermittelt werden. Eine gefestigte Meinung macht in einem Vorstellungsgespr\u00e4ch bei uns einen positiven Eindruck.<\/p>\n<p><em>Welche m\u00f6glichen Aufstiegschancen gibt es bei Ihnen?<\/em><\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten unsere Auszubildenden nach dem Abschluss grunds\u00e4tzlich in unser Unternehmen \u00fcbernehmen. Dementsprechend gehen wir auf die W\u00fcnsche der Auszubildenden ein, zum Beispiel in Bezug auf die pr\u00e4ferierte Abteilung unseres Unternehmens. Im Rahmen der betrieblichen Entwicklung wird dazu aufgerufen, sich auf firmeninterne Stellen zu bewerben und sich pers\u00f6nlich und weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p><em>Welche weiteren Qualifizierungen sollte ein\/e Bewerber*in mitbringen?<\/em><\/p>\n<p>Bei der schulischen Qualifizierung ist Abitur w\u00fcnschenswert. Im Hinblick auf Studienabbrechende ist es f\u00fcr uns eine Qualifikation, dass diese Person sich bereits in etwas versucht und sich dagegen entschieden hat. Im Berufsleben gibt es wiederholt verschiedene Abzweigungen. Das bewusste Scheitern und die eigene Entscheidung gegen das Studium zeigen uns, dass diese\/r Bewerber*in ein Bewusstsein f\u00fcr Konsequenzen und Alternativen hat und somit schon eine gewisse Erfahrung und Kompetenzen f\u00fcr das Berufsleben mitbringt.<\/p>\n<p><em>Was geben Sie Studierenden mit auf den Weg, die den Studienabbruch in Erw\u00e4gung ziehen?<\/em><\/p>\n<p>Die Studierenden sollten keine Angst vor dem Scheitern haben. Sich einzugestehen, dass der aktuelle Lebensweg vielleicht doch nicht zielf\u00fchrend ist, ist der erste aber auch der schwerste Schritt. Man sollte nicht bei der ersten H\u00fcrde aufgeben, doch nach langfristigem Durchdenken und pers\u00f6nlicher Evaluation ist z\u00f6gern nur ein unn\u00f6tiger Aufschub und somit ergebnislos.<\/p>\n<p><em>Wie k\u00f6nnen Studierende Kontakt zu Ihnen aufnehmen?<\/em><\/p>\n<p>Regina R\u00f6sch:<\/p>\n<p>Telefonisch: 06341-590202<\/p>\n<p>E-Mail:\u00a0regina.roesch@rose-druck.de<\/p>\n<p>Und f\u00fcr Bewerbungen:<\/p>\n<p>E-Mail:\u00a0bewerbung@rose-druck.de<\/p>\n<p>Website: www.rose-druck.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Studierende sind Studienzweifel oft keine Seltenheit. Ob es um den gew\u00e4hlten Studiengang oder auch um das Studium als Lebensweg geht, im Laufe der Zeit kommt es durchaus zu Bedenken. 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