{"id":656,"date":"2021-02-24T13:58:57","date_gmt":"2021-02-24T12:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/?p=656"},"modified":"2021-12-09T20:49:04","modified_gmt":"2021-12-09T19:49:04","slug":"meraki-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/2021\/02\/24\/meraki-teil-1\/","title":{"rendered":"Meraki &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-658 alignright\" src=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/wp-content\/uploads\/sites\/76\/2021\/01\/Postkarte-22Meraki22-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/wp-content\/uploads\/sites\/76\/2021\/01\/Postkarte-22Meraki22-206x300.jpg 206w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/wp-content\/uploads\/sites\/76\/2021\/01\/Postkarte-22Meraki22-702x1024.jpg 702w, https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/ksbloglandau\/wp-content\/uploads\/sites\/76\/2021\/01\/Postkarte-22Meraki22.jpg 708w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/em><\/p>\n<p>Vielleicht kennt ihr das von euch. Ihr hattet dieses eine Hobby, diese eine Leidenschaft, die ihr irgendwann aufgegeben habt. Manchmal schwelgt man dann noch in alten Erinnerungen. Ein goldener Pokal, ein altes Trikot, ein Lied in einer Playlist, ein gerahmtes Foto\u2026 Jeder hat diesen einen Gegenstand oder diese eine Datei, die einen nostalgisch werden l\u00e4sst und man hinterfragt sich, warum man eigentlich mit etwas aufgeh\u00f6rt hat, mit dem man so viel sch\u00f6ne Erinnerungen verbindet.<br \/>\nSelten sind einem die Gr\u00fcnde sofort bewusst. Damit soll dieser Artikel aufr\u00e4umen! Denn ich m\u00f6chte gern mit euch auf Spurensuche nach den Gr\u00fcnden gehen, warum ihr damals aufgeh\u00f6rt haben k\u00f6nntet. Ihr erfahrt, was das Ganze mit dem Begriff \u201eMeraki\u201c zu tun hat und warum es sinnvoll ist, mehr Meraki im Alltag einzubinden.<\/p>\n<ol>\n<li>Meraki bedeutet man selbst zu sein<br \/>\nAls ich klein war, habe ich leidenschaftlich gerne gemalt. Es hat so viel Spa\u00df gemacht, Dinge, die mich begeistert haben, auf Papier zu bringen, verschiedenste Farben auszuprobieren und anderen meine Bilder zu schenken. Inspiration war kein Problem und egal was herausgekommen ist, ich war immer stolz auf das, was ich gemalt habe. Dann kam die Schule und auf einmal wurden die Themen vorgegeben und jedes Bild wurde auf die Probe gestellt. Zum ersten Mal machte ich mir Gedanken, ob das, worin ich meine ganze Leidenschaft gepackt habe, ausreichen w\u00fcrde. Ich verglich mich immer mehr mit den anderen, die es besser zu k\u00f6nnen schienen. Nichts war mir mehr gut genug und ich verlor die Lust am Malen.<br \/>\nMeraki beschreibt die Leidenschaft, die ich vor der Schulzeit hatte. Es bedeutet, eine T\u00e4tigkeit voller Hingabe und Liebe zu machen. Seine ungeteilte Aufmerksamkeit auf diese eine Sache zu richten. Vor allem bedeutet Meraki aber eines: Sich selbst treu zu sein. In dem Moment, in dem ich das Malen nicht mehr des Malens Willen gemacht habe, ging der Sinn von Meraki verloren. Schlie\u00dflich geht es nicht darum etwas zu tun, um von anderem Lob und Anerkennung zu ernten. Bei Meraki ist egal was herauskommt. Meraki bedeutet eben nicht etwas komplett Perfektes zu schaffen. Es ist der Mut, einen Teil von seiner Seele in ein Werk zu stecken, darauf zu blicken und zu sagen: Es wird nicht jedem gefallen, aber es ist gut so wie es ist, weil ich das mit voller Liebe geschafft hab.<\/li>\n<li>Zeit f\u00fcr Meraki<br \/>\nNat\u00fcrlich sind es aber auch nicht immer Konkurrenz-, Leistungsdruck oder auch die eigenen oder \u00e4u\u00dferen Erwartungen, die dazu f\u00fchren, dass wir T\u00e4tigkeiten aufgeben, f\u00fcr die wir fr\u00fcher mal gebrannt haben. Manchmal sind es auch einfach Interessen, die sich ver\u00e4ndert haben oder man entwickelt sich weiter. Meraki transferiert sich dann z.B. vom Kicken zum Tanzen oder vom Klavier spielen zum Singen. Problematisch wird es aber, wenn wir dieser Transformation keinen Raum schenken. H\u00e4ufig f\u00fchlen wir uns so von Pflichten vereinnahmt, dass f\u00fcr Meraki keine Zeit mehr bleibt. Dabei hat jeder von uns das Bed\u00fcrfnis, sein Innerstes nach au\u00dfen zu tragen, sich in dem was man tut wiederzufinden und sich zu verwirklichen. H\u00e4ufig erscheint es leichter, sich mit Netflix und Co. abzulenken, als sich mit seinem Inneresten auseinander zu setzen. Aber in jedem von uns steckt Meraki, wir d\u00fcrfen nur keine Angst haben, ihm eine Chance zu geben.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht kennt ihr das von euch. Ihr hattet dieses eine Hobby, diese eine Leidenschaft, die ihr irgendwann aufgegeben habt. Manchmal schwelgt man dann noch in alten Erinnerungen. 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