Protesttag- Wer sind die Rebellen?

Hannah:

Hallo, ich bin die Hannah Josefine Leiner und bin 23 Jahre alt. Was ich für Ressourcen in unser Team einbringen kann: Kreativität, eigene Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen, eigene Erfahrungen durch die Zusammenarbeiten mit Menschen mit Behinderung, Ressourcen erkennen und umsetzten, Bemühen, meine Menschenkenntnis, Freude, Motivation, Wille und einen liebevollen Umgang im Team. Ich hoffe, dass ich für unser Projektteam eine große Stütze sein kann und so zu einem tollen und gelungenen Projekt beitragen kann. Im Team fungiere ich unter anderem als Vermittlerin und Ansprechpartnerin für unsere Praxispartner und ich kümmere und organisiere den Olatkurs.

Jon:

Gude! Mein Name ist Jon, ich werde bald 24 und lebe in Landau. Wie auch die anderen Mädels aus meiner Gruppe, studiere ich Erziehungswissenschaften und möchte zukünftig meine Leidenschaft zum Beruf machen. Neben der Uni, leite ich diverse Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung und habe bis dato Praxiserfahrung in unterschiedlichen sozialen Institutionen gesammelt. Die Teilhabe an der Gesellschaft, für Menschen mit Behinderung, hat sich in den letzten Jahrzenten zwar äußerst positiv entwickelt, dennoch ist eine Gleichstellung jener noch weit entfernt. Dies habe ich vermehrt in der Praxis erlebt und möchte meinen Teil zu einer positiven Entwicklung beitragen. Ich freue mich sehr auf das kommende Projekt und hoffe meine Kreativität, Entschlossenheit und positive Lebenseinstellung mit einfließen zu lassen. Ich kümmere mich in unserem Projekt unter anderem um die Blogeinträge und freue mich sehr darauf euch auf dem Laufenden zu halten.

Tabea

Hey, mein Name ist Tabea Linz, ich bin 23 Jahre alt und Studierende im Studiengang Erziehungswissenschaft Sonderpädagogik an der Universität Landau. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in der Gruppe und mit der Lebenshilfe SÜW. Das Projekt ist für mich besonders interessant, da es die Möglichkeit bietet Aufmerksamkeit auf das Thema Gleichberechtigung zu lenken, welches mir sehr am Herzen liegt. Insbesondere die Eigenverantwortlichkeit in diesem Projekt empfinde ich als sehr reizvoll. Selbst Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen wird mir viel Freude bereiten. Ich werde meine ruhige und bodenständige Art in die Gruppenarbeit einfließen lassen. Ebenso kann ich meine Erfahrung in der Arbeit mit der Zielgruppe zum Gelingen eines schönen und erfolgreichen Protesttages beisteuern. Ich kümmere mich um die Kooperation zwischen unserem Veransatltungspartner.

Wiebke:

Hallo, ich bin Wiebke und 25 Jahre alt. Mir macht die Arbeit mit Menschen mit Behinderung sehr große Freude, deshalb bin ich auch sehr begeistert von der Idee ein Projekt selber zu gestalten und dann auch (hoffentlich) in die Tat umzusetzen. Ich habe bereits in einer Inklusiven WG gearbeitet, und weiß deshalb wie wichtig es ist auf die Rechte von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen. In unserer Gruppe bin ich für den Austausch mit der Universität und für die Anträge von der Aktion Mensch zuständig.

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Inklusive Ferienbetreuung – Das Projekt nimmt langsam Fahrt auf!

Nach einer intensiven Planungsphase können wir mit unserem Projekt nun endgültig starten. Die Projektvereinbarung ist unterschrieben und die Detailplanung steht. Ziel unseres Projektes wird es sein, Netzwerkarbeit zu leisten. Wir möchten Kontakt zu möglichst vielen Vereinen und Anbietern von Ferien- und Freizeitangeboten herstellen und mit diesen gemeinsam arbeiten. Hierbei kommen Fragebögen, eine Broschüre und eine Onlineveranstaltung zum Einsatz – das Herzstück unseres Projektes.

Die Fragebögen, welche die kooperierenden Vereine und Anbieter bearbeiten sollen, haben wir bereits erstellt. Dabei wollen wir mehr über den aktuellen Stand inklusiver Angebote in der Region erfahren. Nun stecken wir mitten in der Kontaktaufnahme. Außerdem konnten wir auch eine Mail über den Verteiler der Lebenshilfe versenden. In dieser haben wir unser Projekt vorgestellt und nach Erfahrungen bezüglich inklusiver Ferien- und Freizeitangebote gefragt. Die Rückmeldungen waren sehr interessant. Falls du uns auch etwas über deine Erfahrungen zu inklusiven Ferien- und Freizeitangeboten mitteilen willst, schreibe uns gerne! Unsere Projektmail lautet: projektinklusion1@web.de. Wir freuen uns über jede Rückmeldung!

Wie du siehst haben wir erste Meilensteine schon erledigt und sind wie zu Beginn sehr motiviert unser Projekt erfolgreich voranzubringen.

Bis bald!

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Inklusive Ferienbetreuung- Das ist unser Praxispartner!

Der Praxispartner unseres Projekts Inklusive Ferienbetreuung ist – wie auch bei unseren Vorgängern im letzten Jahr – die Lebenshilfe Südliche Weinstraße. 1964 als Elternverein gegründet, hat sich die Lebenshilfe Südliche Weinstraße über die Jahre zu einem der bedeutendsten Anbieter des breiten Spektrums an Hilfen für Menschen mit Behinderungen in der Region entwickelt. Zu den vielfältigen Angeboten gehören unter anderem eine WfbM, ein Autismus-Zentrum, ein Inklusionskindergarten, ein familienentlastender Dienst sowie unterschiedliche betreute Wohnformen. Das Eintreten für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und für deren Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen sowie die Wertschätzung jedes einzelnen Menschen mit seiner Individualität gehören zu den zentralen Prinzipien der Organisation.

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Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

In Kooperationen mit dem Praxisprojektpartner Herrn Andreas Knüdel plant unsere Gruppe dieses Jahr den Protesttag für Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Trotz den erschwerten Bedingungen durch die aktuelle Pandemie lässt unsere Projektgruppe nicht locker und steckt bereits tief in der Planung des kommenden Protesttages. Unser Ziel: Verantwortung übernehmen, Aufmerksamkeit generieren und gemeinsames Einstehen für eine gleichberechtigte Teilnahme am Leben.

Zurzeit sind wir auf der Suche nach einer passenden Veranstaltung in der Umgebung Landau bei welcher unser Vorhaben, unter Corona Sicherheitsmaßnahmen, stattfinden kann. Wir zählen auf deine Unterstützung: Also komm vorbei und bring deine Family, Freunde und deine Handballmannschaft mit und sei ein Teil einer Bewegung für mehr Gleichberechtigung für ALLE. Stay tuned und abonniert den Blog für weitere Details zum Ablauf und Datum des Projekts und den Gruppenmitgliedern.

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Unser Projektpartner: Club Behinderter und ihrer Freunde Südpfalz e.V.

Der cbf ist ein gemeinnütziger Verein, der 1981 aus einem Zusammenschluss von Menschen mit und ohne Behinderung entstanden ist. Sein Ziel ist die gegenseitige Unterstützung zur gleichberechtigten Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft. Das gegenseitige Verständnis soll gefördert und die Eigeninitiative von Menschen mit Behinderung geweckt werden. Hierfür werden vielfältige Freizeitangebote und andere erforderliche Hilfestellungen für den Alltag angeboten. Der Verein hat um die 500 Mitglieder und das Einzugsgebiet erstreckt sich über die gesamte Südpfalz, dazu gehören die Stadt Landau, der Kreis Germersheim und der Kreis Südliche Weinstraße. Unter anderem bemüht sich der cbf Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen professionelle Hilfen anzubieten. Mittlerweile betreut der Verein neun Wohngemeinschaften (welchen unser Projekt gilt) in der Stadt Landau und den Kreisen Südliche Weinstraße und Germersheim, weitere sind in Vorbereitung. Dazu kommen mehrere Personen im Einzelwohnen, die nach Bedarf pädagogische, hauswirtschaftliche und pflegerische Unterstützung erhalten.

Ansprechpartner für unser Projekt ist Herr Christian Dawo, der seit Anfang der 80er Jahre mit Unterbrechungen im cbf als Vorstandsmitglied und Mitarbeiter aktiv ist und seit 1996 die Geschäftsführung übernimmt.

Da zurzeit keine Veranstaltungen stattfinden können, freuen wir uns darauf, dennoch einen Beitrag leisten zu können!

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Film ab: Ein etwas anderes Projekt

Wir sind Linda, Natalie und Lisa und studieren gemeinsam an der Universität Koblenz-Landau am Campus Landau Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Teilstudiengang und dem Wahlpflichtfach Sonderpädagogik im fünften Fachsemester. Unser Ziel ist es, für den „Club Behinderter und ihrer Freunde Südpfalz e.V.“, oder kurz „cbf“, ein informatives, aber dennoch unterhaltsames und spielerisches Video bezüglich Nachhaltigkeit, gesunder Ernährung und Mülltrennung zu gestalten, welches das Publikum zur Auseinandersetzung anregen soll. Auf diesem Wege freuen wir uns darauf, ein für uns neues, pandemiesicheres Projekt in Angriff zu nehmen.

Mein Name ist Linda, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Karlsruhe. Durch unterschiedliche Praktika und Projekte habe ich meine Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung entdeckt. Deshalb freue ich mich besonders auf das anstehende Projekt und hoffe, dass wir trotz der aktuellen Corona-Pandemie das Beste aus der Situation machen und den Teilnehmern den Alltag verschönern können. Durch meine Zuverlässigkeit, mein Organisationstalent und meine Teamfähigkeit als Teamleiterin erhoffe ich mir ein gelingendes Projekt zu gestalten, welches einen Mehrwehrt für die teilnehmenden Personen hat.

Hallo, ich bin Natalie und wohne in Homburg. Nebenher bin ich beim Deutschen Roten Kreuz tätig, sowohl als Integrationshelferin als auch im Familienunterstützenden Dienst. Ich habe Spaß daran Menschen, insbesondere Kindern etwas beizubringen und ihr Leben etwas bunter zu machen. In unserer Gruppe bin ich der „kreative Kopf“, da mir immer hunderte von Ideen im Kopf herumschwirren, wie man das Projekt gestalten könnte. Auch später möchte ich sehr gerne als Förderschullehrerin oder in einem Kinderheim arbeiten.

Hi, ich heiße Lisa, bin 21 Jahre alt und komme aus Kehl. Durch mein FSJ an einer Förderschule und folgenden Praktika in der Behindertenhilfe habe ich mein Interesse und meine Leidenschaft für eben diese Tätigkeiten entdeckt. Umso mehr bin ich enttäuscht, dass aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kein Projekt vor Ort, zusammen mit den Bewohnern der Wohngruppen, stattfinden kann. Strukturiert, zuverlässig und offen für Vorschläge werde ich mein Bestes geben, um als Blog-Beauftragte die Kreativität unseres Projekts widerzuspiegeln.

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Neue Projekte in der Pandemie

Das sind wir:

Wir heißen Sandy, Malin und Valeska. Zusammen studieren an der Universität in Landau Erziehungswissenschaften und sind aktuell im 5ten Semester. Wir erarbeiten gemeinsam, mit und für das Projekt LiLi, Angebote, welche auch während der Pandemie stattfinden können. In der aktuellen Situation ist es sehr schwer Kontakt zu Bekannten zu halten, wir geben unser Bestes, dass man wieder gemeinsam etwas neues erleben kann.

Hi, mein Name ist Sandy und ich komme aus Landau. Ich bin gelernte Kinderkrankenschwester und möchte erreichen, dass so viele Menschen wie möglich ein Leben führen können mit dem sie glücklich sind. In der Gruppe hier bin ich die Gruppenleiterin. Hierzu wurde ich gewählt, da ich sehr strukturiert arbeite und ein gutes Zeit Management habe. Wie auch meine Gruppenmitglieder mag ich es im Team zu arbeiten und bin offen für jeden Vorschlag.

Hallo, ich bin Malin und wohne in Karlsruhe. Momentan bin ich in der Pflege tätig, was mir auch großen Spaß macht. Die Arbeit mit anderen Menschen bringt viel Freude. Bei diesem Projekt erhoffe ich mir, eine gutes Klima in meiner Gruppe und neue Erfahrungen zu sammeln, vor allem in Anbetracht der aktuellen Situation. Persönlich bin ich sehr kontaktfreudig und habe immer ein offenes Ohr.

Ich heiße Valeska und komme aus Hockenheim. Aktuell bin ich bei der Lebenshilfe in Heidelberg aktiv. Die Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung macht mich glücklich. In diesem Projekt kann ich meine Kreativität mit einbringen. Es ist sehr schade, dass momentan keine Veranstaltungen stattfinden, aber unser Ziel ist es, dass alle Beteiligten miteinander eine neue Erfahrung sammeln können.

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Das Projekt geht in die zweite Runde…

Hallo und willkommen zurück! Das Projekt Inklusive Ferienangebote startet in die zweite Runde und zwar mit einem neuen Team:

Wir studieren alle drei Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Teilstudiengang Sonderpädagogik im fünften Semester an der Universität Koblenz- Landau am Campus Landau. Wir freuen uns sehr, das Projekt Inklusive Ferienbetreuung, welches bereits vor einem Jahr gestartet ist, weiterzuführen. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen der Lebenshilfe Südliche Weinstraße und der Uni Landau, die sich in unserem Fall dem Ziel verschrieben hat, das Angebot an inklusiver Ferienbetreuung voranzutreiben und zu verbessern.

Wir möchten uns jeweils kurz vorstellen:

Hallo, ich heiße Anina und komme aus dem wunderschönen Schwarzwald. Meine ersten Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung habe ich durch mein FSJ gesammelt. Dieses Jahr hat mich unglaublich bereichert, weshalb ich seither in der Behindertenhilfe tätig bin. Ich freue mich wahnsinnig auf das Projekt und bin fest davon überzeugt, dass wir wirklich was erreichen werden. In unser Team bringe ich die Ressourcen Kreativität, Zuverlässigkeit, Struktur und Organisation ein, weshalb ich die Rolle der Projektleitung übernehme und mich um die Ablauforganisation kümmern werde.

Mein Name ist Jannis. Ich komme aus Mannheim und arbeite schon seit vier Jahren ehrenamtlich bei der Lebenshilfe Schwetzingen-Mannheim. Nebenbei leite ich beim Landesverband der Lebenshilfe Baden-Württemberg Seminare für junge Erwachsene, die einen Freiwilligendienst absolvieren. In meiner Freizeit mache ich viel Sport, höre viel Musik und schaue gerne Serien und Filme. Durch meine Arbeit erfahre ich immer wieder, wie Menschen mit Behinderungen ausgegrenzt oder übersehen werden. Mit dem Projekt hoffe ich einen Teil zur Inklusion von Menschen mit Behinderung beitragen zu können. Mit meiner Erfahrung im Bereich der Lebenshilfe und Vereinswesen kann ich viele Ideen mit in das Projekt einbringen. Zudem bin ich top motiviert und hoffe mein Team ebenfalls motivieren zu können. Im Team bin ich Motivator, Protokollant und Medienexperte.

Ich bin Luis und komme aus Ettlingen. In meiner Freizeit mache ich sehr viel Sport und bin gerne in der Natur. Für mich ist es sehr wichtig, das alle Menschen ihre Freizeit in einer für sie erfüllenden Art und Weise gestalten können. Aus meiner Arbeit in der Behindertenhilfe, die ich mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer WFBM begonnen habe und nun seit zwei Jahren in der Wohnbegleitung weiterführe, weiß ich, dass Menschen mit Behinderung auch im Bereich der Freizeitgestaltung mit Hürden und Barrieren zu kämpfen haben und deshalb oftmals auf Unterstützung angewiesen sind. Meine Vorerfahrungen aus der Arbeit mit Menschen mit Behinderung und die aus der Vereinsarbeit versuche ich sinnvoll in unser Projekt einzufügen. Weiterhin will ich meine Kreativität, Flexibilität, Offenheit und gute Laune einbringen. In unserem Team habe ich die Rolle des Blog-Verantwortlichen und Text-Schreibers sowie die des Vermittlers.

Gerne könnt Ihr euch die bisherigen Blogeinträge durchlesen, um einen Überblick über das bisherige Geschehen zu bekommen.

Wir freuen uns auf das Projekt und halten euch auf dem Laufenden.

Bis bald,

euer Projektteam

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Zum Schluss

Hallo!

Nachdem wir die Fragen beantwortet hatten, hat unser Projektpartner die Ergebnisse in der Außenwohngruppe vorgestellt. Die Rückmeldung war größtenteils positiv. Manche Antworten haben die Bewohner etwas enttäucht. Das lag allerdings an den neuen Regelungen und nicht an den Antworten. Außerdem hat unser Projektpartner noch zwei, drei Änderungen in der Formulierung vorgenommen. Die Änderungen haben die Antworten leichter Verständlich gemacht. Zu unserer Freude hat die Gruppe auch für ein Foto zugestimmt. Das Foto möchten wir hier mit euch teilen.

Wir sind froh, dass wir das Projekt trotz der momentanen Situation zu Ende bringen konnten. In diesem Zusammenhang möchten wir uns noch einmal bei unserem Projektpartner bedanken.

Zum Schluss möchten wir euch auch den Infoflyer nicht vorenthalten. Darin findet ihr die Fragen der Außenwohngruppe und unsere Antworten darauf.

Infoflyer

 

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Inklusive WG: Ende des Projekts

Wir wollen abschließend noch erzählen, was wir alles in unserem Projekt erreicht haben und welche Ziele wir wieder verworfen haben.

Im März haben sich unsere Projektziele geändert. Die WG wollte, dass wir ein Lebensbuch für und über Inge erstellen. Dafür sollten wir keine WG-Rituale mehr entwickeln.  

Um die Mitbewohnersuche voranzubringen haben wir die Anzeige mit allen wichtigen Angaben ergänzt. Die Suche kann erst starten, wenn die momentane Situation mit Corona wieder im Griff ist. Für die Dienstpläne haben wir nach neuen Möglichkeiten gesucht. Da sich durch Corona die ganze WG-Organisation geändert hat, war die Neustrukturierung der Dienstpläne vorerst unwichtig. Die WG musste immer spontan auf die aktuelle Situation reagieren und konnte nicht weit in die Zukunft planen. Da das WG-Leben momentan ganz anders ist als sonst, hat sich die WG gegen die Öffentlichkeitsarbeit entschieden. Wenn das Leben wieder wie gewohnt stattfindet, wird sich die WG an Zeitungen oder Radiosender wenden. Dann erfolgt ein ausführlicher Bericht über die inklusive WG. Auf Wunsch der WG haben wir ein Lebensbuch erstellt. In dem Lebensbuch stehen alle wichtigen Dinge über die Mitbewohnerin mit einer Beeinträchtigung. Die Kapitel enthalten Informationen zu der Vergangenheit, Hobbies, Aktivitäten bei denen Unterstützung gebraucht wird und Notfallpläne. Wir haben das Lebensbuch zusammen mit allen WG-Beteiligten erstellt. Auf den Bildern sind ein paar Seiten des Lebensbuchs dargestellt.

Wir haben durch Corona leider viele Ziele nur unvollständig oder gar nicht erreichen können. Zusammen mit der WG waren wir darum bemüht in dieser Situation so viel wie möglich umzusetzen. Teilweise konnten wir nur die Grundsteine legen, auf die die WG bei Bedarf zurückgreifen kann. Trotzdem hatten wir große Freude dabei, die WG kennenzulernen und die Entstehung zu begleiten. Damit verabschieden wir uns nun und wünschen allen Beteiligten der WG alles Gute!

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