Zum Schluss

Hallo!

Nachdem wir die Fragen beantwortet hatten, hat unser Projektpartner die Ergebnisse in der Außenwohngruppe vorgestellt. Die Rückmeldung war größtenteils positiv. Manche Antworten haben die Bewohner etwas enttäucht. Das lag allerdings an den neuen Regelungen und nicht an den Antworten. Außerdem hat unser Projektpartner noch zwei, drei Änderungen in der Formulierung vorgenommen. Die Änderungen haben die Antworten leichter Verständlich gemacht. Zu unserer Freude hat die Gruppe auch für ein Foto zugestimmt. Das Foto möchten wir hier mit euch teilen.

Wir sind froh, dass wir das Projekt trotz der momentanen Situation zu Ende bringen konnten. In diesem Zusammenhang möchten wir uns noch einmal bei unserem Projektpartner bedanken.

Zum Schluss möchten wir euch auch den Infoflyer nicht vorenthalten. Darin findet ihr die Fragen der Außenwohngruppe und unsere Antworten darauf.

Infoflyer

 

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Inklusive WG: Ende des Projekts

Wir wollen abschließend noch erzählen, was wir alles in unserem Projekt erreicht haben und welche Ziele wir wieder verworfen haben.

Im März haben sich unsere Projektziele geändert. Die WG wollte, dass wir ein Lebensbuch für und über Inge erstellen. Dafür sollten wir keine WG-Rituale mehr entwickeln.  

Um die Mitbewohnersuche voranzubringen haben wir die Anzeige mit allen wichtigen Angaben ergänzt. Die Suche kann erst starten, wenn die momentane Situation mit Corona wieder im Griff ist. Für die Dienstpläne haben wir nach neuen Möglichkeiten gesucht. Da sich durch Corona die ganze WG-Organisation geändert hat, war die Neustrukturierung der Dienstpläne vorerst unwichtig. Die WG musste immer spontan auf die aktuelle Situation reagieren und konnte nicht weit in die Zukunft planen. Da das WG-Leben momentan ganz anders ist als sonst, hat sich die WG gegen die Öffentlichkeitsarbeit entschieden. Wenn das Leben wieder wie gewohnt stattfindet, wird sich die WG an Zeitungen oder Radiosender wenden. Dann erfolgt ein ausführlicher Bericht über die inklusive WG. Auf Wunsch der WG haben wir ein Lebensbuch erstellt. In dem Lebensbuch stehen alle wichtigen Dinge über die Mitbewohnerin mit einer Beeinträchtigung. Die Kapitel enthalten Informationen zu der Vergangenheit, Hobbies, Aktivitäten bei denen Unterstützung gebraucht wird und Notfallpläne. Wir haben das Lebensbuch zusammen mit allen WG-Beteiligten erstellt. Auf den Bildern sind ein paar Seiten des Lebensbuchs dargestellt.

Wir haben durch Corona leider viele Ziele nur unvollständig oder gar nicht erreichen können. Zusammen mit der WG waren wir darum bemüht in dieser Situation so viel wie möglich umzusetzen. Teilweise konnten wir nur die Grundsteine legen, auf die die WG bei Bedarf zurückgreifen kann. Trotzdem hatten wir große Freude dabei, die WG kennenzulernen und die Entstehung zu begleiten. Damit verabschieden wir uns nun und wünschen allen Beteiligten der WG alles Gute!

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Geschafft!

Trotz der etwas chaotischen und schwierigen letzten Monate haben wir es geschafft, eine Lösung zu finden, um den Teilnehmern/innen unsere Inhalte zu vermitteln. Da wir die geplanten Abende nicht durchführen können, haben wir uns dazu entschieden, ein Video zu drehen, welches für die Teilnehmer/innen des Cbf‘s zugänglich gemacht wurde. Wir haben dabei einige der geplanten Abende ein wenig umstrukturiert, sodass die Inhalte im Videoformat gut vermittelt werden konnten. Zusätzlich haben wir die Anzahl der Themen reduziert, damit das Video eine geeignete Länge hat und die Teilnehmer/innen somit nicht überfordert. Wir haben uns dabei vier der ursprünglichen Themen herausgesucht: Die Ernährungspyramide, das Backen von gesunden Haferkeksen, das Thema Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel und zum Abschluss das Herstellen eines gesunden Brotaufstrichs. Um euch einen kleinen Einblick in das Video zu geben, sind im Folgenden einige Ausschnitte anhand von Bildern zu sehen.

 

Die Umsetzung hat uns als Gruppe zu Beginn vor eine große Herausforderung gestellt, da wir nur wenig bis gar keine Erfahrungen mit dem Dreh und dem Schneiden eines Videos hatten. Es musste somit einiges an Zeit investiert werden, um ein passendes Programm zu finden und sich in dieses hineinzuarbeiten. Anschließend haben wir uns ein festes Datum gesetzt, an dem jede mit der Bearbeitung ihres Videoteils fertig sein sollte, sodass die vier Teile am Ende nur noch zusammengesetzt werden mussten.

Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten und Befürchtungen sind wir mit dem Endergebnis des Videos sehr zufrieden. Wir sind der Meinung, dass wir die Herausforderung sehr gut angenommen und eine passende Alternative gefunden haben, um den Teilnehmer/innen das Thema „Gesunde Ernährung“ näher zu bringen. Mittlerweile wurde das Video bereits in zwei Wohngruppen vorgestellt. Die Rückmeldungen der Bewohner/innen waren bis jetzt ausschließlich positiv: Sie fanden die Umsetzung des Themas gelungen und anschaulich dargestellt. Auch der Quarkaufstrich wurde in einer Wohngruppe bereits ausprobiert. Auf Wunsch der Bewohner/innen hin, wird das „Gesunde Kochen“ im Clubhaus zu gegebener Zeit stattfinden.

Wir freuen uns sehr über das positive Feedback und über das aufkommende Interesse der Teilnehmer/innen für unser Projektthema und sind gespannt auf weitere Rückmeldungen!

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Das Projekt ist zu Ende – anders als geplant

Schön, dass Ihr noch einmal den Weg zu uns gefunden habt.
Unser Projekt ist zu Ende.
Das sind unsere Ergebnisse:
Zuerst haben wir nach den Ferienangeboten gesucht.
Wir haben den Verbandsgemeinden und der Stadt Landau das Projekt vorgestellt.
Wir haben mit der Lebenshilfe geplant, wie das Projekt bezahlt werden kann.
Dann mussten wir unsere Pläne und Ziele wegen der Pandemie ändern.
Wir haben weiter mit der Lebenshilfe über Videokonferenzen und mit E-Mails zusammengearbeitet.
Wir haben einen Flyer und eine Broschüre zur Information erstellt.
Zusammen mit der Lebenshilfe haben wir einen Artikel im Internet veröffentlicht.
Schaut doch gern mal rein:
https://www.lebenshilfe-suew.de/2020/06/23/freizeit-spass-fuer-alle-bahnt-weg-zu-einer-offeneren-gesellschaft/

Den Informationsabend konnten wir leider nicht durchführen.
Wir haben ihn aber geplant und eine Präsentation erstellt.
Wir haben auch nach Euren Wünschen und Ideen gefragt.
Das haben wir hier im Blog, in unserer Familie, über Facebook und mit Hilfe der Lebenshilfe gemacht.
Leider haben wir sehr wenige Rückmeldungen bekommen.
Ihr könnt gern weiter Eure Ideen und Wünsche schicken.
Hier nochmal die E-Mailadresse: Ferien_inklusiv@gmx.de
Wir versuchen sie dann weiterzugeben.
Hier ist ein Beispiel einer Rückmeldung von Florian, 10 Jahre:

“In den Ferien fährt er gerne in den Urlaub, entspannt sich von der Schule, geht ins Schwimmbad und spielt mit Freunden.”
“Für ein Ferienprogramm, bei dem Jeder mitmachen kann, muss man sich etwas ausdenken, was Jeder kann und was nicht unfair ist. Es müssen Spiele sein, bei denen es nicht darum geht, besonders schnell zu sein, zum Beispiel Uno oder Verstecken.”

Mit dem Projekt sind wir alle nicht zufrieden.
Wir konnten unsere Ziele nicht erreichen.
Wir haben aber unsere Arbeit aufgeschrieben.
Hoffentlich kann eine neue Gruppe unser Projekt weitermachen.

Wir wollen uns bei der Lebenshilfe für die Zusammenarbeit bedanken.

Natürlich wollen wir uns auch bei Euch bedanken.
Danke, dass Ihr unser Projekt verfolgt habt!

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Unsere Projektzeit ist zu Ende

Unsere Projektzeit bei „Assistenz für landau.huerdenlos“ ist zu Ende! Wir wollen euch zum Abschluss kurz unseren Projektverlauf zusammenfassen und einen kleinen Einblick in unsere Ergebnisse geben. Angefangen haben wir natürlich mit der Planungsphase. In der haben wir uns in Projekt, Material und Herausforderungen eingearbeitet, aber auch Zeitplan, Umsetzung der Hilfen und konkrete Ziele erarbeitet. Zu Beginn des Jahres haben wir dann die Erheber kennengelernt. Da wir beim Messen, Erheben und Datenübertragen mitgemacht haben, konnten wir unsere Assistenzmaterialien noch besser auf eventuelle Schwierigkeiten anpassen. Danach haben wir uns als Gruppe in der Erarbeitungsphase wieder mehrmals getroffen, um die Erarbeitung aufzuteilen und Ergebnisse zu besprechen.

Also was sind den nun unsere Ergebnisse? 

Ein Beispiel aus unserem allgemeinen Handbuch (Quelle: eigene Aufnahme).

Wie ihr vielleicht noch wisst, war unser Plan jeweils ein Heft für Datenerhebung und die digitale Datenübertragung zu machen. Während der Erarbeitung haben wir jedoch festgestellt, dass sich die Art der Informationen auf den Bögen unterscheiden. Es gibt Informationen, die nur auf speziellen Bögen abgefragt werden und es gibt allgemeine Informationen, die von fast allen Bögen erfasst werden. Ein Beispiel: Ein Bogen zur Erhebung von Toiletten erfasst grundsätzlich andere Daten als ein Bogen für Eingänge, aber beide Bögen erfassen allgemeine Infos wie Flächen oder Bodenbeläge. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, das Handbuch für die Datenerhebung nochmal aufzuteilen, in ein Heft für allgemeine und eins für spezifische Informationen. Die beiden Hefte für die Datenerhebung zu erstellen, war die schwierigste Aufgabe. Wir mussten die vielen Begriffe nicht nur selbst erstmal verstehen, sondern sie auch noch verständlich erklären. Oder könntet ihr spontan erklären, wie eine angeschrängte Setzstufe aussieht? Außerdem war es eine Herausforderung für sich, die Informationen so zu sortieren, dass sie eine sinnvolle Ordnung ergeben und leicht zu finden sind. Aber mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.

Das Heft zur Datenübertragung in den digitalen Stadtführer haben wir in Form einer Klickanleitung gestaltet. Dazu haben wir jeden nötigen Schritt erklärt, von der Anmeldung in den Portalen, über die Eingabe der einzelnen Daten, bis hin zum Speichern und Abmelden. Das war zwar eine ganz schöne Kleinarbeit, doch wir denken sie hat sich gelohnt.

Leider ist eins unserer geplanten Ziele der Coronakrise zum Opfer gefallen: Die Testung aller drei Hefte zusammen mit den Erhebern konnte nicht stattfinden. Das wäre ein wichtiger Schritt gewesen. So hätten wir nicht nur herausfinden können, wie gut die Erheber mit unserem Assistenzmaterial insgesamt zurechtkommen, sondern auch welche Begriffe immer noch schwer zu verstehen sind. 

Wir hoffen natürlich, dass die Materialien den Erhebern eine nützliche Hilfe sind und auch, dass unser Projektpartner mit unserer Arbeit zufrieden ist. Wir hatten auf jeden Fall Spaß mit diesem Projekt und werden den Stadtführer landau.huerdenlos weiter im Auge behalten!

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Wir geben den Staffelstab weiter

Nun ist es ganz anders gekommen, als wir am Anfang unseres Projektes gedacht hätten. Es gab viele schöne Überraschungen, aber auch ein leider vorerst sehr plötzliches Ende. 

Fangen wir mit dem Positiven an: Wir haben uns sehr gefreut, dass wir so schnell viele tolle Teilnehmer gefunden haben. Und auch auf unsere Partner – die Kreismusikschule SÜW und die Lebenshilfe SÜW – konnten wir uns immer voll verlassen. Gemeinsam haben wir die Grundlage für eine tolle Band geschaffen. Die ersten beiden Proben liefen wirklich vielversprechend. Alle hatten viel Spaß und es hat auch echt schon toll geklungen! 

Kostprobe gefällig? Hört doch mal rein: https://youtu.be/ykq_tmNM3fE

Gar nicht schlecht, oder? Leider mussten auch wir nach dieser Probe unser Projekt Corona-bedingt erst einmal pausieren. Das Risiko wäre einfach zu hoch gewesen. Doch unser Projekt war damit noch lange nicht beendet! Wir standen weiterhin im Austausch mit allen Beteiligten, haben einen Bericht für das Magazin der Lebenshilfe Süw geschrieben und wären jederzeit bereit zur Wiederaufnahme der Proben gewesen. Da sich unser letztes Semester aber nun dem Ende zuneigt, wird es uns in Zukunft nicht möglich sein das Projekt so eng zu begleiten, wie wir es die ganze Zeit getan haben. Trotzdem sind wir stolz auf alles was  überraschend so gut geklappt hat und sind zuversichtlich dass die musikalische Leitung, die Teilnehmer, die Musikschule und die Lebenshilfe gemeinsam das Projekt am Laufen halten werden. Dafür haben wir sie nun seit November 2019 unterstützt und vorbereitet. 

Wir können es nicht abwarten, von der Band zu hören, sobald die Proben wieder aufgenommen werden können. 

Auch an dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei unseren Praxispartnern- die Lebenshilfe Südliche Weinstraße und die Kreismusikschule Südliche Weinstraße- allen ehrenamtlich Mitwirkenden und natürlich vor allem bei unseren Musikern bedanken! Wir hätten nie damit gerechnet, dass alles so gut klappt und sind wirklich stolz auf unser Projekt: “Gründung einer inklusiven Musikband”!

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Der Film ist fertig!

Die letzten Wochen haben wir damit verbracht, unseren kleinen Film über das Thema „Gesunde Ernährung“ anzufertigen. Wie bereits berichtet, hat jede aus unserer Gruppe einen bestimmten Teil bearbeitet und diese Teilstücke sind jetzt zusammengefügt worden. Wir sind zufrieden mit unserem Endergebnis und hoffen, es den Teilnehmern des CBFs bald zeigen zu können. Bleibt gespannt!

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Wir brauchen Eure Ideen

Hallo,

Bisher haben wir nur von uns berichtet.

Wir haben viel über die Lebenshilfe, über uns und das Projekt geschrieben.

Jetzt brauchen wir Eure Hilfe.

Seid Ihr Kinder oder Jugendliche unter 19 Jahren?

Wir wollen gern Eure Ideen und Wünsche hören!

Dann können wir sie weitergeben.

Was macht Ihr gern in den Ferien?

Was sind Angebote für alle Kinder und Jugendliche?

Dafür könnt Ihr ein Bild malen oder etwas dazu schreiben.

Oder ein kleines Video drehen oder ein Audio aufnehmen.

Oder Ihr überlegt Euch etwas Anderes.

Kennt Ihr vielleicht andere, die auch mitmachen wollen?

Super! Dann erzählt es gern weiter.

Wir freuen uns auf Eure Ideen!

Meldet Euch gern mit Eurem Vornamen und Alter unter:  Ferien_inklusiv@gmx.de

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Die Filmvorbereitungen laufen…

Wie wir in unserem letzten Blogeintrag berichtet haben, befinden wir uns momentan in der Vorbereitung unseres Filmes zum Thema „Gesunde Ernährung“. Jeder von uns widmet sich einem bestimmten Bereich und hat somit seinen eigenen kleinen Teil im Film. Wir werden theoretische, aber hauptsächlich praktische Beispiele rund um unser Thema vorstellen, um unserer Zielgruppe einen Einblick zu geben, wie die Themenabende ursprünglich hätten aussehen sollen. Uns ist dabei wichtig, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten so gut es geht, Theorie und Praxis miteinander verbinden und das Bestmögliche aus dieser Alternativlösung machen.

Nun möchten wir aber noch nicht allzu viel verraten, um die Spannung aufrecht zu erhalten!

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Dann halt alles etwas kleiner

Auch wir wurden von der Corona-Krise kalt erwischt. Zu Beginn des Jahres hatten wir noch daran gearbeitet, einen Vortrag zur Reformstufe 3 des BTHG auf die Beine zu stellen. Jetzt müssen wir komplett umdenken. Der nächste Schritt auf unserer Agenda wäre eigentlich ein Treffen mit den Bewohnerbeirat der Caritas gewesen. Da dies alles im Moment nicht möglich ist, kam unsere Arbeit ins stocken und wir, sowie unser Projektpartner auch, ins Grübeln.

Schließlich kam die Idee auf, alles in etwas abgespeckter Form zu machen. Anstelle eines Vortrages wird es nun ein kleines Infoheft geben. Als Ersatz für das Treffen mit dem Bewohnerbeirat der Caritas haben wir Fragen  der Bewohner zugeschickt bekommen. Anhand dieser Fragen möchten wir dann das Infoheft gestalten.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

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