Glaube und Vernunft

Zuständigkeit: David Olszynski

Veranstaltungstyp: Vorlesung

Zeit: Mo., 12:00-14:00 Uhr

Ort: M 201

Ist es im 21. Jahrhundert überhaupt noch vor der Vernunft verantwortbar zu glauben? Oder ist Glaube etwas, das die Vernunft übersteigt?

Schon der Apologet Tertullian fragte im 3. Jahrhundert nach Christus: „Was hat Athen mit Jerusalem zu schaffen?“ und fragte nach dem Beitrag der Vernunft, die er mit der griechischen Philosophie identifizierte, für den christlichen Glauben. Tertullian erteilte der Vernunft eine klare Absage. Seit der Aufklärung wiederum gerät der Glaube zunehmend unter Druck vor dem Forum der Vernunft bestand haben zu müssen. Aber muss es überhaupt diesen schroffen Gegensatz zwischen Glauben und Vernunft geben?

Diese Lehrveranstaltung möchte einführen in die grundlegende Thematik des Verhältnisses von Glauben und Vernunft, seine historische Entwicklung und kontemporäre Erklärungsansätze. Darüber hinaus ist das Ziel anhand dieses Themas auch in Grundlagen und Methoden der systematischen Theologie einzuführen.

Die Veranstaltung gehört zum Grundkurs, den jeder Studienanfänger belegen muß, kann als Basismodul für Grundschulbildung im Masterstudiengang gewählt werden und für die Kulturwissenschaften (KuWi Modul 13. 2).