Globale Gerechtigkeit und Fairer Handel

Zuständigkeit: Dr. Heiner Michel

Veranstaltungstyp: Seminar

Zeit: Di., 12:00-14:00 Uhr

Ort: G 410

Hunger, extreme Armut, Ausbeutung im Rahmen der globalen Arbeitsteilung und globale Folgen der Umweltzerstörung sind Probleme, die grundlegende Fragen der globalen Gerechtigkeit aufwerfen. Haben reiche Gesellschaften und ihre Mitglieder eine Pflichten zur Bekämpfung globaler Armut? Sind sie verpflichtet, ‘fair’ zu konsumieren? Haben Produzenten in globalen Lieferketten einen Anspruch auf einen gerechten Anteil an im Rahmen der globalen Arbeitsteilung hergestellten Produkten?

Neben der philosophischen Debatte über globale Gerechtigkeit legt das Seminar einen besondern Schwerpunkt auf Fragen der globalen ökonomischen Gerechtigkeit und der Untersuchung von Modellen des fairen Handels.

Michael von Hauff/ Katja Claus (2018), Fair Trade. Ein Konzept nachhaltigen Handelns, München

Peter Singer (2009), Hunger, Wohlstand und Moral, in: Barbara Bleisch/ Peter Schaber (Hrsg.), Weltarmut und Ethik, Paderborn, 37-51

Uwe Steinhoff (2012), Why ‚We‘ Are Not Harming the Global Poor: A Critique of Pogge’s Leap from State to Individual Responsibility, Public Reason, 119-129, 136-137

Ndongo Samba Sylla (2014), The Fair Trade Scandal. Marketing Poverty to Benefit the Rich, London

→ Kenntnis grundlegender Fragen und Prinzipien der globalen Gerechtigkeit, der ökonomischen Gerechtigkeit, der Politischen Ökonomie und des fairen Handels

→ Fähigkeit zur eigenständigen fundierten und kritischen Reflexion von Fragen der globalen  ökonomischen Gerechtigkeit

→ Erwerb von grundlegenden analytischen Kompetenzen sowie Lese- und Diskussions-Kompetenzen