Der Weg zur Universität

Trotz Mobilitätschaos in Koblenz fahren viele Studierende mit dem Auto zur Universität, und das, obwohl in ganz Deutschland in regelmäßigen Abständen die Feinstaub-Grenzwerte überschritten werden. Dies führt nicht nur zu überfüllten Parkplätzen an der Universität sondern kann laut dem Bundesamt für Umwelt zu Atemwegs- und Herzerkrankungen führen.

Hier sind einige Ideen, wie auch du umweltschonender und gesundheitsbewusster zur Universität gelangen kannst!

Fahrgemeinschaften

Fahrgemeinschaften sind ein erprobtes und einfaches Mittel den Verkehr zu entlasten, sowie Lärm und Emissionen zu reduzieren. Darüber hinaus sind Fahrgemeinschaften für den Weg zur Universität eine verlässliche und günstige Alternative sowie eine Möglichkeit die eigenen Mobilitätskosten signifikant zu reduzieren.

Du weißt nicht, wie du Fahrer*innen oder Mitfahrer*innen finden kannst? 

Neben den verschiedenen Gruppen bei Facebook, gibt es Internetseiten wie Pendlernetz, welche vom ADAC angeboten wird, das Pendlerportal oder BlablaCar (gibt es auch als App), wo du Fahrten anbieten kannst und sich Leute bei dir melden, wenn sie mitgenommen werden möchten. Du kannst auch selbstständig entscheiden, wen du mitnimmst und wie viel du pro Fahrt haben möchtest. Natürlich geht das auch umgekehrt, wenn man nicht immer selber fahren möchte.

Die Seiten bieten sich natürlich auch hervorragend an, wenn man mal in der vorlesungsfreien Zeit die Eltern besuchen möchte.

Bus und Bahn

Durch das Bezahlen des Semesterbeitrag hat jeder Studierende den Anspruch auf ein Semesterticket und somit auch die kostenlose Nutzen ÖPNVs in Koblenz und darüber hinaus.

Man spart sich durch die Nutzung von Bus und Bahn also nicht nur die Benzinkosten und die lästige Parkplatzsuche, sondern man trägt auch einen kleinen Teil zum Umweltschutz und dem Schutz der eigenen Gesundheit bei. Viele Linien der Deutschen Bahn haben auch inzwischen Tische und WLAN an Bord, die sich hervorrand dazueignen noch die Fahrzeit sinnvoll zu nutzen.

Du weißt nicht, ob dein Semesterticket die Strecke abdeckt, die du zurücklegen musst?

Informationen zum aktuellen Semesterticket findest auf der Seite des Studierendenwerks.

Wenn du gewisse Fahrzeiten von Bussen nachsehen möchtest, kannst du die Seite oder die App des Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) nutzen. Einen Überblick über alle Busspläne findest du bei der evm.

Fahrradfahren

Fahrradfahren ist mehr als nur eine sportliche Art, das Klima zu schützen! Gerade an unserem Campus sind Parkplätze oft knapp. Die Parkplatzsuche im Auto ist oft stressig und zeitaufwendig. Mit dem Fahrrad kannst du dir diese Zeit sparen da genügend Fahrradständer zur Verfügung stehen – vom Fahrrad springen, Schloss einrasten lassen, fertig.

Hast du keine Zeit für Sport? Geht viel Zeit für den Weg zur Uni drauf? Mach was draus! Mache deinen Weg zur Arbeit zur Fitnesseinheit. Auch der Weg zum Einkaufen oder zu Freunden wird mit dem Fahrrad zum leichten Training. Fühlst du dich nicht sportlich genug? Dann fang mit kurzen Strecken an und steigere dich langsam.

Einer Forschungsarbeit des Universitätsklinikums Tübingen zufolge stärkt Radfahren die Psyche und kann sogar Depressionen vorbeugen. So stabilisiert das gleichmäßige Treten beim Radfahren die Psyche und durch die Auschüttung von Glückshormonen erhellt sich die Stimmung.

Doch das Fahrradfahren wirkt sich nicht nur positiv auf die psychische, sondern auch auf die körperliche Gesundheit aus. Wer regelmäßig radelt, reduziert das Risiko für Fettleibigkeit, Herzerkrankungen oder Diabetes um die Hälfte. So hat das Fahrradfahren positive Effekte auf den ganzen Körper und ist somit ein tolles und gesundes Ganzkörpertraining. Egal, ob Atemwege, Gelenke oder Muskulatur, das Radeln hat zahlreiche Vorteile für die körperliche Gesundheit.

Gehen

Zu Fuß zu gehen ist einfach, praktisch und die natürlichste Art der menschlichen Fortbewegung. Wer in Koblenz wohnt hat meist nur eine kurze Anreise, also spricht nix dagegen auch mal zu Fuß zu gehen. 

Laut einer Studie des Imperial College London von 2013 haben Menschen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit kommen ein um vierzig Prozent geringeres Risiko, Diabetes zu entwickeln, als andere. Auch die Gefahr von Bluthochdruck sinkt signifikant.

Bei schönem Wetter kann der Weg nach Hause auch mal zu einem ausgedehntem Spaziergang entlang der Mosel werden. Ob allein, mit dem/der Partner*in oder Freunden- wer regelmäßig zu Fuß geht tut seinem Körper sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht etwas Gutes. Außerdem ermöglicht Gehen das Entdecken von Grünräumen, historischen Plätzen und lokalen Besonderheiten wie keine andere Verkehrsart.

 

Longboard und InlineSkates

Natürlich sind der Kreativität was den Weg zur Uni angeht keine Grenzen gesetzt. Jeder sollte die Art und Weise wählen, die er/sie für sich am sinnvollsten hält. 

Wer gerne mehr als zwei Räder unter sich hat, kann auch Fortbewegungsmittel wie Inlineskates oder das Longboard wählen. Sie sind auf flacheren Strecken eine gute Alternative zum Gehen oder Fahrrad fahren. Hier solltet ihr nur bitte den Helm nicht vergessen!