{"id":206,"date":"2017-11-21T17:43:24","date_gmt":"2017-11-21T16:43:24","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/?page_id=206"},"modified":"2025-09-29T09:20:06","modified_gmt":"2025-09-29T07:20:06","slug":"christian-jeub","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/kuenstler\/christian-jeub\/","title":{"rendered":"Christian Jeub"},"content":{"rendered":"\n<p>Christian Jeub leitet die Universit\u00e4tsmusik Koblenz seit 2016. Er studierte an der Musikhochschule K\u00f6ln Schul- und Kirchenmusik und absolvierte an der Folkwang-Hochschule Essen die Studieng\u00e4nge Orchesterleitung und Chorleitung. Er besuchte Meisterkurse bei Frieder Bernius, Eric Ericson, Simon Carrington, T\u00f5nu Kaljuste, Andrew Parrott und im Orchesterbereich bei Sir Colin Davis, Roman Kofman, Isaac Karabtchevsky.<br>Im Rahmen des Europ\u00e4ischen Musikfestes Stuttgart unter k\u00fcnstlerischer Leitung von Helmut Rilling erhielt er 2002 und 2003 Dirigierstipendien. Am Staatstheater am G\u00e4rtnerplatz, M\u00fcnchen, war er als stellvertretender Chordirektor mit Dirigaten von 2000 bis 2007 engagiert, wie auch als Chordirektor mit Dirigaten am Musiktheater im Revier bis 2016. Neben eigenverantwortlichen Choreinstudierungen dirigierte er verschiedene Produktionen wie Fledermaus, Nacht in Venedig, Kiss me, Kate und Zauberfl\u00f6te, Zar und Zimmermann, Die lustigen Weiber von Windsor. In Orvieto\/Italien dirigierte er Verdis \u201eUn ballo in maschera&#8220; 2003. Beim Dirigentenwettbewerb Mariele Ventre in Bologna war er 2005 Preistr\u00e4ger und dirigierte den Opernchor im Teatro Communale di Bologna. Erste Rundfunkchorkontakte hatte er zum Rias-Kammerchor und dem WDR Rundfunkchor K\u00f6ln, bei dem er u.a. 2003 die Einstudierung der dritten Symphonie Gustav Mahlers und die Produktion von Rautavaaras \u201eErste Elegie&#8220; leitete. F\u00fcr die Bayreuther Festspiele 2009 und 2010 studierte Christian Jeub den Chor ein in den Produktionen \u201eDer Fliegende Holl\u00e4nder f\u00fcr Kinder&#8220; und \u201eWagner f\u00fcr Kinder &#8211; Tannh\u00e4user&#8220;.<br>F\u00fcr die Yale Summer School 2014 in Norfolk\/USA erhielt er das Ellen Battell Stoeckel-Stipendium. Am RAMA Aarlborg belegte er 2022 und 2023 Studien zur Innovativen Chorleitung (Peder Karlsson, Jim Daus).<br>Von 2014 bis 2025 war er Lehrbeauftragter der Hochschule f\u00fcr Musik und Tanz K\u00f6ln f\u00fcr Ensemblegesang\/Opernchor\/Oratorium. Choreinstudierungen \u00fcbernahm er f\u00fcr die Musikakademie der Studienstiftung des dt. Volkes 2017 -2025 mit Auff\u00fchrungen von Mahlers Achter Sinfonie, Das Klagende Lied, Moritz Eggerts Fu\u00dfballoraTORium in der M\u00fcnchener Philharmonie am Gasteig, Brittens War Requiem im Herkulessaal und Beethovens 9. Symphonie\/Urauff\u00fchrung Charlotte Seither \u201eahnst Du?\u201c in der Isar-Philharmonie M\u00fcnchen. Auch dirigierte er die Musikakademie mit Verdis Quatro Pezzi Sacri in M\u00fcnchen und Garmisch 2022.<br>Er \u00fcbernahm Choreinstudierungen zu Konzerten in der K\u00f6lner Philharmonie, M\u00fcnchener Philharmonie, Herkulessaal, Isarphilharmonie M\u00fcnchen und Berliner Philharmonie. 2025 erfolgten Dirigier-Einladungen zum Musica Sacra Festival, Dom Brixen und Theater Trento, mit dem Haydn-Orchester Bozen.<\/p>\n\n\n\n<p><br \/>Seit 2011 leitet er den traditionsreichen G\u00fcrzenich-Chor K\u00f6ln von 1827. Mit barockem Instrumentarium f\u00fchrte er hier u.a. Bachs h-Moll Messe, Weihnachtsoratorium, Johannes-Passion, H\u00e4ndels Saul und Messiah, Mozarts Vesperae solemnis de confessore und c-Moll Messe auf. A-Cappella-Programme und das chorsymphonische Kernrepertoire des Chores f\u00fchren hin zu Werken von Durufl\u00e9, Bernstein, Nystedt, Jenkins, E\u0161envalds, P\u00e4rt und etwa der Urauff\u00fchrung von Marc L. Vogler. Elgars Dream of Gerontius und der in K\u00f6ln geborene Max Bruch mit \u201eMoses\u201c, Bernsteins \u201eCandide\u201c in der K\u00f6lner Philharmonie erg\u00e4nzen sein umfangreiches Repertoire mit dem G\u00fcrzenich-Chor K\u00f6ln.<\/p>\n\n\n\n<p><br \/>Seit dem Sommersemester 2016 leitet Christian Jeub die Universit\u00e4tsmusik\u00a0Koblenz und konzertiert mit dem Jungen Symphonie Orchester Koblenz, wie dem Universit\u00e4tschor Koblenz. Besondere Aufmerksamkeit erfuhren seine thematisch gef\u00fchrten UNIMUS-Konzerten, wie etwa \u201eHeim suchen \u2013 Heim finden\u201c, \u201eMeschugge bis Tacheles\u201c, oder \u201eThe Promise of Living\u201c und Bach-Kantaten-Reihe.<br \/>Seine Dirigate umfassen von C. Franks d-Moll Symphonie, Dvoraks 8. und 9. Symphonie, Beethovens 3. und Schostakowitsch\u00b4 2. Klavierkonzert, Tschaikowskys \u201ePezzo Capriccioso\u201c, Gershwin \u201eEin Amerikaner in Paris\u201c wie auch Urauff\u00fchrungen von Bob Ingalls \u201eMother earth cries out!\u201c (2018) und \u201eCologne Suite\u201c (2021) hinzu Mendelssohn Elias, Brahms Requiem, Tippetts \u201eChild of our time\u201c, Brittens \u201eWar Requiem\u201c, Poulencs Gloria. Der Universit\u00e4tschor Koblenz f\u00fchrte 2024 mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter seiner Leitung Verdis Requiem in der Rhein-Mosel-Halle auf und gastierte eine Woche sp\u00e4ter mit diesem Werk in der Berliner Philharmonie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christian Jeub leitet die Universit\u00e4tsmusik Koblenz seit 2016. Er studierte an der Musikhochschule K\u00f6ln Schul- und Kirchenmusik und absolvierte an der Folkwang-Hochschule Essen die Studieng\u00e4nge Orchesterleitung und Chorleitung. Er besuchte Meisterkurse bei Frieder Bernius, Eric Ericson, Simon Carrington, T\u00f5nu Kaljuste, Andrew Parrott und im Orchesterbereich bei Sir Colin Davis, Roman Kofman, Isaac Karabtchevsky.Im Rahmen des &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/kuenstler\/christian-jeub\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eChristian Jeub\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":397,"parent":48,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"artist.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-206","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1696,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/206\/revisions\/1696"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/48"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}