{"id":312,"date":"2018-03-25T23:55:12","date_gmt":"2018-03-25T21:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/?page_id=312"},"modified":"2019-04-08T12:02:37","modified_gmt":"2019-04-08T10:02:37","slug":"dusan-oravec","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/kuenstler\/dusan-oravec\/","title":{"rendered":"Du\u0161an Oravec"},"content":{"rendered":"\n<p>Du\u0161an Oravec lebt als Gitarrist, Gitarrenlehrer und Bandcoach in Koblenz. Seit April 2015 ist er Lehrbeauftragter am Institut f\u00fcr Musikwissenschaft und Musikp\u00e4dagogik der Universit\u00e4t Koblenz-Landau. Er ist Gitarrist, Backvocalist und Songwriter der in Tschechien sehr bekannten Band Priessnitz.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr 300 angesparte tschechische Kronen (ca. 10 Euro) kaufte Du\u0161an Oravec sich als 12-J\u00e4hriger seine erste Gitarre, die \u00be-Gitarre eines Freundes. Um dem Klang von Bands wie Black Sabbath, Deep Purple, Olympic oder Iron Maiden n\u00e4her zu kommen, musste schon bald die erste E-Gitarre her, Kabel und Verst\u00e4rker wurden aber noch lange f\u00fcr die Proben mit seinen ersten Formationen zusammengeliehen. Mit der langhaarigen Melodic-Rock-Band Clamence (1990-1994) entstanden erste eigene Songs und Studio-Aufnahmen. 1994 wechselte Du\u0161an Oravec zur Rock-Pop-Band Priessnitz, die tschechienweit bereits bekannt war und in den acht Jahren seiner Beteiligung zahlreiche Open-Air-Konzerte, Festivals, Radio- und TV-Live-Einspielungen bestritt und sechs Audio-CDs sowie einige Videoclips publizierte, darunter mehrere Top-Ten-Hits. Du\u0161an Oravec war bis 2002 Gitarrist und Backvocalist von Priessnitz und hat die Musik f\u00fcr viele Texte des S\u00e4ngers und Bandgr\u00fcnders Jaromir \u0160vejd\u00edk geschrieben (z.B. Vsamotach Vesmiru, Drah\u00e1, Mal\u00fd Chlapec). Erst der Umzug nach Deutschland 2002 bedeutete den \u2013 vorl\u00e4ufigen \u2013 Ausstieg aus Priessnitz<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 17 fand Du\u0161an Oravec im Regal seiner \u00e4lteren Schwester eine Jazz-Rock-Blues-Gitarrenschule von Lubu\u0161 Andr\u0161t und nahm sie zur Hand, um sich damit weiterzubilden. Bisher waren Platten von Jimmy Hendrix und \u00e4ltere Schulkameraden seine Ratgeber gewesen. Als er das Buch aufschlug, musste er gleich auf der ersten Seite lesen, dass es laut Andr\u0161t \u201ek\u00fcnstlerischem Selbstmord\u201c gleichkomme, wenn man sich als Gitarrist nur auf Geh\u00f6r und Intuition verlasse. Zumindest ein grobes Verst\u00e4ndnis von Notation und Harmonielehre sei unverzichtbar. Und so meldete er sich bei der Kunstmusikschule an, mit dem Anspruch Noten lesen zu lernen.<br>Dort aber lernte er vor allem die klanglichen und kompositorischen M\u00f6glichkeiten der klassischen Gitarre kennen und lieben. Nach zwei Jahren folgte die Aufnahmepr\u00fcfung am Konservatorium in Pardubice, wo er bei den Professoren Stanislav Ju\u0159ica und Petr Saidl studierte und Werke von Bach bis Brouwer spielen und lieben lernte. 2002 wechselte er dann an die Hochschule f\u00fcr K\u00fcnste nach Bremen, wo er w\u00e4hrend seines Studiums bei Jens Wagner (K\u00fcnstlerische Ausbildung), Prof. Stephen Stubbs (Laute\/ Alte Musik) und Prof. Bernard Hebb (Konzertexamen) neben dem Gitarrenspiel auch noch vieles weitere lernte: Deutsch, Englisch, Chorleitung und Kochen. Neben Deutschland und Tschechien spielte er auch in Litauen, D\u00e4nemark und Polen auf Gitarrenfestivals, gewann mehrere Preise (z.B. &#8222;International Talent of the Year&#8220; des 15. Internationalen Gitarrenfestivals in Aalborg, D\u00e4nemark) und nahm an zahlreichen Meisterklassen teil, darunter die f\u00fcr ihn pr\u00e4gendsten bei Aniello Desiderio, Zoran Dukic, Pavel Steidl und seinem Lieblingskomponisten Leo Brouwer.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr seine Auftritte als klassischer Gitarrist stellt Du\u0161an Oravec f\u00fcr verschiedene Anl\u00e4sse passende Konzertprogramme aus einem breiten Repertoire von Barock bis Moderne zusammen.<br>Seit dem Studienabschluss lockt aber auch die E-Gitarre wieder. In verschiedenen Formationen probt, arrangiert, improvisiert und konzertiert er und macht Aufnahmen. Die Stilarten reichen dabei von Singer Songwriter (Splendid Time, 2015) \u00fcber Pop (Miss Unicorn, 2012-2013), sogar Austro-Pop (Lenz 2013-2014), bis Jazz\/Fusion (Planet Below, seit 2014). Anl\u00e4sslich der Aufnahmen des voraussichtlich letzten Album von Priessnitz im Mai 2016 ist er au\u00dferdem wieder bei Priessnitz eingestiegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du\u0161an Oravec lebt als Gitarrist, Gitarrenlehrer und Bandcoach in Koblenz. Seit April 2015 ist er Lehrbeauftragter am Institut f\u00fcr Musikwissenschaft und Musikp\u00e4dagogik der Universit\u00e4t Koblenz-Landau. Er ist Gitarrist, Backvocalist und Songwriter der in Tschechien sehr bekannten Band Priessnitz. F\u00fcr 300 angesparte tschechische Kronen (ca. 10 Euro) kaufte Du\u0161an Oravec sich als 12-J\u00e4hriger seine erste Gitarre, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/kuenstler\/dusan-oravec\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDu\u0161an Oravec\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":405,"parent":48,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"artist.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-312","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=312"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":890,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/312\/revisions\/890"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/48"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/405"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}