{"id":651,"date":"2018-09-16T16:03:26","date_gmt":"2018-09-16T14:03:26","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/?page_id=651"},"modified":"2018-09-16T16:40:08","modified_gmt":"2018-09-16T14:40:08","slug":"prof-mechthild-georg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.uni-koblenz.de\/unimus\/kuenstler\/prof-mechthild-georg\/","title":{"rendered":"Prof. Mechthild Georg"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\"><span class=\"\">Mechthild Georg erhielt eine gr\u00fcndliche musikalische Ausbildung durch ihren Vater, der Kantor und Musikdirektor in Gladbeck \/ Westfalen war. Nach dem Abitur studierte sie \u00a0an der \u00a0K\u00f6lner Universit\u00e4t Romanistik und Geschichte sowie zun\u00e4chst Schulmusik an der Musikhochschule K\u00f6ln. Schon nach kurzer Zeit setzte sie ihr Musikstudium in D\u00fcsseldorf am &#8222;Robert -Schumann-Institut&#8220; &#8211; \u00a0damals ein Standort der &#8222;Musikhochschule Rheinland&#8220; &#8211; mit dem Studiengang &#8222;Hochschulklasse Gesang&#8220; fort und machte dort bei Professorin Ingeborg Reichelt im Jahre 1982 ihr Konzertexamen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"\">Sie wurde Mezzo &#8211; Elevin im Opernstudio der Stadt K\u00f6ln und startete gleichzeitig ihre rege Konzertkarriere als junge Altistin. 1983 wurde sie Preistr\u00e4gerin des W\u00fcrzburger Mozartfest &#8211; Wettbewerbs und absolvierte in den n\u00e4chsten Jahren Meisterkurse f\u00fcr Opern- und Liedgesang bei Giulietta Simio-Nato in Salzburg sowie bei Elisabeth Schwarzkopf in Frankfurt, Z\u00fcrich und Stuttgart.\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"\">Zahlreiche Konzertverpflichtungen f\u00fchrten Mechthild Georg durch ganz Europa. Dabei wirkte sie bei bekannten Musikfestivals mit wie beim \u201c Internationalen Bachfest Leipzig\u201d, den \u201cWiener Festwochen\u201d, den \u201cFrankfurt-Festen\u201d, dem \u201cPrager Fr\u00fchling\u201d, dem \u201cSettembre musicale di Torino\u201d und dem \u201cEurop\u00e4ischen Musikfest Stuttgart\u201d, um einige zu nennen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"\">Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen erg\u00e4nzten ihre Konzertt\u00e4tigkeit. Neben der Zusammenarbeit mit der \u201cInternationalen Bachakademie Stuttgart\u201d und Helmuth Rilling kam es auch zu Produktionen mit hervorragenden Orchestern der \u201cAlten Musik\u201d. Grosse Werke des Barock und der Wiener Klassik musizierte sie mit der \u201cAkademie f\u00fcr Alte Musik Berlin\u201d, \u201cConcerto K\u00f6ln\u201d, \u201cLa Stagione Frankfurt\u201d, \u201cMusica Antiqua K\u00f6ln\u201d unter Reinhard Goebel. Auch mit den meisten Sinfonierorchestern deutscher Rundfunkanstalten sowie \u201cRadio France\u201d machte sie Aufnahmen und Konzerte. \u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"\">Im Bereich der zeitgen\u00f6ssischen Musik machte sich Mechthild Georg ebenfalls einen Namen: sie sang u.a. Werke von Luigi Nono, Klaus Huber, Johannes Kalitzke, Siegfried Matthus, Hans-Ulrich Humpert \u00a0und wirkte bei mehreren Urauff\u00fchrungen von Werken Wolfgang Rihms mit. Erst k\u00fcrzlich spielte sie die Oper \u201cLiebe, Tod und Leidenschaft\u201d von Peter Herborn mit ein in einer CD-Produktion des WDR und sang die deutsche Erstauff\u00fchrung \u00a0von Michael Denhoff\u2019s: \u201cSilence et puis\u201d nach letzten Notaten der Schriftstellerin Margu\u00e9rite Duras f\u00fcr Alt und Bratsche. \u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"\">Ihr Repertoire an Opernpartien beginnt mit den dramatischen Sopranpartien der fr\u00fchen italienischen Oper (Penelope und Ottavia) und f\u00fchrt \u00fcber die Mozart\u2019schen Hosenrollen zu Wagner und auch zu zeitgen\u00f6ssischer dramatischer Musik: Am Essener Aalto-Theater wirkte sie mit bei der Produktion \u201cGraf Mirabeau\u201d von Siegfried Matthus. Sie gastierte gastierte u.a. an den Theatern Bonn, Essen, Heidelberg, Kopenhagen, K\u00f6ln und an der Hamburgischen Staatsoper.<\/span><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"\">Mit dem Rundfunkorchester des WDR spielte sie zahlreiche Operettenwerke ein, von denen einige mit Schallplattenpreisen \u00a0ausgezeichnet wurden wie \u201cCoscoletto\u201d von J. Offenbach. <\/span><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"\">Seit dem Sommersemester 1989 unterrichtete Mechthild Georg im Lehrauftrag Gesang an der Hochschule f\u00fcr Musik und Tanz K\u00f6ln, zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich Schulmusik- und Kirchenmusikstudenten, sp\u00e4ter auch junge S\u00e4nger; daraus erwuchs im Jahr 1998 eine ordentliche Professur f\u00fcr Gesang, die sie mit Leidenschaft und Hingabe erf\u00fcllt. Durch ihre Arbeit als Gesangsp\u00e4dagogin kam sie neben Jury-T\u00e4tigkeit bei Wettbewerben auch dazu, in exzellenten Meisterkursen den hochbegabten Nachwuchs im Opern- und Konzertgesang zu f\u00f6rdern, so im \u201cMeisterkurs Gesang\u201d in Schloss Weikersheim, im \u201cMeisterkurs Oper\u201d der Landesakademie Ochsenhausen (Baden-W\u00fcrttemberg) und zum wiederholten Male im \u201cMeisterkurs Gesang\u201d beim \u201cEurop\u00e4ischen Musikfest Stuttgart\u201d unter der Leitung von Helmuth Rilling.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mechthild Georg erhielt eine gr\u00fcndliche musikalische Ausbildung durch ihren Vater, der Kantor und Musikdirektor in Gladbeck \/ Westfalen war. Nach dem Abitur studierte sie \u00a0an der \u00a0K\u00f6lner Universit\u00e4t Romanistik und Geschichte sowie zun\u00e4chst Schulmusik an der Musikhochschule K\u00f6ln. 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