UNIMUS 2026 und die 18. Universitätsmusiktage Koblenz spüren den musikalischen Entwicklungen der 1920er Jahre zwischen Tradition und Aufbruch nach.
Sie atmen ungeahnte Freiheit und suchen den Ausdruck einer neuen Zeit. Die Musiknacht stellt mit Charles Ives „The Unanswered Question“ die Spätromantik in Frage. Korngolds „Glück das mir verblieb“, Pierrot’s Tanzlied aus der Oper „Die tote Stadt“ gesungen vom renommierte Sänger Falko Hönisch, wie Stravinskys Psalmen-Sinfonie (Schostakowitsch-Klavierfassung) bieten beispielhafte Gegenpole. Die französische KomponistInnengruppe, „Groupe des Six“ öffnete sich dem autodidaktischen Lernen, neuen Jazz-Klängen und dem Varieté. Werke von Poulenc, Tailleferre, Honegger und Milhauds „Le Bœuf sur le toit“ führen den Abend in eine spielerische Leichtigkeit, den auch die Comedian Harmonists und eine Improvisation zum Moritat von Mackie Messer öffnen. Es entfaltet sich die jugendliche, dynamische Kraft der studentischen Ensembles der Universitätsmusik Koblenz, des Jungem Symphonieorchester, des Universitätschores Koblenz, der Gesangssolisten, wie der Pianisten Melina Burlaud und Thierry Huillet. Das Konzert mit Pause und Konzertdauer bis etwa 20:30 ermöglicht u.a. die Nutzung der abendlichen Fähre nach St. Goarshausen bis 21:00. Eine sommerliche Verköstigung bietet der lokale Schützenverein, der Schützen zu St. Goar, aus der geöffneten Krypta hin zur Heerstraße.
Der Vorverkauf bei der Touristik St. Goar, Tel. 0651 97 90 777 oder unter www.ticket-regional.de/Unimus beginnt ab Mitte Dezember.

